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Zwei Kita-Einbrüche

Auf Schwerin und in Dorf Rauxel wurde auf Notgruppen umgestellt

Castrop-Rauxel In gleich zwei Kindertageseinrichtungen wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eingebrochen. Entwendet wurde aber nur in einem Falle etwas. Im anderen kam es zu üblem Vandalismus. Beide Kitas stellten auf jeweils eine Notgruppe um. Und auch die Eltern halfen tatkräftig mit.

Auf Schwerin und in Dorf Rauxel wurde auf Notgruppen umgestellt

Ziel eines Einbruchs war in der Nacht zu Donnerstag die Kita Regenbogenhaus auf Schwerin. Foto: Thomas Schroeter

In das evangelischen Regenbogenhaus Schwerin-Frohlinde und in den katholischen Kindergarten Heilig Kreuz drangen jeweils bisher unbekannte Täter ein und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Geld und Wertgegenständen. Im Regebogenhaus gelangten die Täter durch ein Fenster in die Kita und hebelten zudem die Tür des Gemeindebüros, das sich ebenfalls im Gebäude befindet, auf. „Hier wurde alles durchwühlt und uns wurde die Geldkassette gestohlen“, berichtet Pfarrerin Anke Klapprodt. Wie hoch die entwendete Summe sei, ließe sich noch nicht beziffern.

Auf eine Notgruppe umgestellt

Die Kita stellte auf eine Notgruppe um. Denn durch die Spurensicherer waren nicht alle Räume wie gewohnt nutzbar. Leiterin Yvonne Barabasch: „Wir waren alle geschockt. Zum Glück waren die Eltern sehr verständnisvoll und haben ihre Kinder wieder mit nach Hause genommen.“ Für die Fälle, in denen das nicht möglich war, gab es die Notgruppe. „Das hat gut funktioniert“, so Barabasch. 

Im Kindergarten Heilig Kreuz in Dorf Rauxel gelangten die Täter durch eine Tür in der Turnhalle in die Räume. Sie versuchten es aber auch an anderer Stelle. So wurden Fenster eingeworfen und aus den Angeln gehoben. „Ich hatte das komplette Fenster auf meinem Schreibtisch liegen", berichtet Kita-Leiterin Birgit Zimny. Sie war es auch, die den Einbruch zum Dienstbeginn um 6.30 Uhr entdeckte. Die Täter entwendeten nach ersten Erkenntnissen nichts. Zwar machten sie sich am Safe zu schaffen, konnten ihn aber nicht öffnen. „Dafür haben sie hier alles verwüstet. Fürchterlich“, sagt Zimny.


Ins Gemeindehaus ausgewichen

Auch die Kita Heilig Kreuz stellte auf eine Notgruppe um. „Glücklicherweise konnten wir ins benachbarte Gemeindehaus ausweichen", so die Leiterin. Ihre Mitarbeiterinnen hätten die Kinder bereits am Eingang abgefangen und hinübergebracht. „So haben sie gar nicht mitbekommen, was hier passiert ist.“ Und auch in Heilig Kreuz war es den Eltern zu verdanken, dass eine Notgruppe ausreichte. „Die Eltern haben super mitgemacht und viele haben ihre Kinder wieder mit nach Hause genommen“, so Zimny.

Ab Freitag soll in beiden Kindergärten der Betrieb wieder normal laufen. 

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