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Bahnübergang Westring

Autofahrer müssen weiter warten und geduldig sein

Castrop-Rauxel Autofahrer ärgern sich schon lange über die langen Wartezeiten am Bahnübergang Westring. Bis zu 20 Minuten Geduld müssen sie dort mitbringen. Eigentlich sollte es einen Termin mit Stadt und Deutscher Bahn geben, doch der ist wieder geplatzt.

Autofahrer müssen weiter warten und geduldig sein

Die Wartezeiten am Bahnübergang Westring sind bis zu 20 Minuten lang, schildern Autofahrer immer wieder. Foto: Thomas Schroeter

In den sozialen Netzwerken ploppt der Ärger über die langen Wartezeiten am Bahnübergang Westring immer mal wieder auf. Häufig verbunden mit einer großen Portion Wut und Resignation, dass sich scheinbar niemand kümmere. „Das stimmt so ganz bestimmt nicht“, sagt Feuerwehr-Chef Ulrich Vogel auf Anfrage unserer Zeitung. Die Stadt sei wirklich bemüht, hier eine Lösung zu finden. Ein in dieser Woche anberaumtes Gespräch zwischen Stadt und Bahn über die missliche Situation ist kurzfristig von der Bahn wieder abgesagt worden. „Wir müssen möglichst schnell einen Ersatztermin finden“, sagt Vogel.

PÖPPINGHAUSEN Lange Wartezeiten an der Schranke am Westring in Castrop-Rauxel sorgen weiter für Unmut – die Bürger sind verägert, die Feuerwehr ratlos. Bis zu 20 Minuten müssen Autofahrer und Retter teilweise warten. Auch die Politik hat sich inzwischen eingeschaltet. Nur die Bahn lässt weiter auf sich warten. Geht der Ärger weiter, könnte es teuer werden.mehr...

Er hat übrigens selbst auch vor den geschlossenen Schranken gestanden. Bis der Zug kam, vergingen vier Minuten, hat er festgehalten. Viele mussten schon viel länger warten, von bis zu 20 Minuten ist die Rede. Vogel plädiert dafür, die Argumentation der Bahn noch mal kritisch zu durchleuchten.

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Castrop-Rauxel Zehntausende Menschen in Castrop-Rauxel nutzen WhatsApp. In der beliebten App gibt es jetzt auch die Nachrichten der Ruhr Nachrichten: täglich das Wichtigste der Europastadt. Hier können Sie sich für den kostenlosen Service anmelden.mehr...

Die Bahn hatte ja erklärt, dass sie seit der Einführung der Vollschranken im vergangenen Sommer so ein großes Zeitfenster benötige. „Ein ICE“, erklärt Vogel, „braucht deutlich unter einer Minute, wenn er von einer Geschwindigkeit von 250 km/h auf Null runterbremst.“ Möglicherweise könnte da auch die Frage gestellt werden, ob die ganze Geschichte nicht damit zu tun haben könnte, dass Stellwerke wegrationalisiert wurden. „Also vielleicht schlicht Menschen fehlen“, sagt Vogel.

PÖPPINGHAUSEN. In Pöppinghausen sind die Menschen sauer. Es geht um die lange Warterei vor den geschlossenen Bahnschranken am Westring. Wegen der Schranken fährt jetzt sogar die Feuerwehr zu Einsätzen einen Umweg. Und es könnte noch dicker kommen, wenn die Brücke über den Kanal neu gebaut wird. mehr...

Bevor die Stadt teure Tunnel- oder Brückenlösungen mitüberlege, sollte jedenfalls geprüft werden, ob sich da in der Technik nicht doch andere Wege finden ließen.

Problem seit Sommer 2017 bekannt

Bekannt ist das Problem seit Sommer 2017, seitdem fahren Feuerwehr und Stadtbetrieb EUV den großen Umweg über Habinghorst nach Pöppinghausen. Die Politik hat sich des Themas im November angenommen und darauf hingewiesen, dass es hier möglichst schnell zu einer Lösung kommen müsse. Durch den Umweg braucht die Feuerwehr sechs Minuten mehr, bis sie in Pöppinghausen ist. Zeit, die fehlen könne, wenn es um Menschenleben geht. Die Bahn hat auf eine erneute Anfrage zum Thema noch nicht geantwortet.

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