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Emschertalbahn fährt wieder

Bahnstrecke in Castrop-Süd war gesperrt

Castrop-Rauxel Die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Dorsten, auf der die Emschertalbahn RB43 verkehrt, war am Donnerstagvormittag (1. März) komplett gesperrt. Züge wurden umgeleitet. Seit Mittag fahren die Bahnen wieder. Das steckte hinter dem Ausfall.

Bahnstrecke in Castrop-Süd war gesperrt

Die Emschertalbahn in Castrop: Auf der Strecke im Altstadtbereich behoben am Donnerstag Bauarbeiter einen Kabelschaden.

Aktualisierung um 12.33 Uhr:

Inzwischen gibt die Bahn bekannt, dass die Strecke wieder geöffnet ist. Der Kabelschaden konnte nun doch entgegen der Aussagen des Sprechers schon behoben werden. Die Umleitungsfahrten sind damit beendet. Die Bahnen der RB 43 fahren wieder auf der normalen Route.

So lautete unsere Erstmeldung um 11.33 Uhr:

Um 8.32 Uhr fuhr die RB 43 (zum Fahrplan) am Donnerstagmorgen ganz normal ab Dortmund Hauptbahnhof los in Richtung Dorsten. Keine besondere Aussage über Ausfälle gab es, keine richtigen Infos. Schluss-Halt war diesmal aber in Dortmund-Bövinghausen. Diese Information über den Halt bekamen die Bahnreisenden erst kurz vorher, wie eine Mitfahrerin berichtet.

Auch am Bahnhof-Süd in der Castroper Altstadt lief der Infofluss nicht sauber: Am Mittag noch warteten Leute auf den Bahnsteigen auf den Zug. Und es kam: keiner. 

„Ich befürchte, dass es heute länger dauern wird"

Das ging auch nicht, denn die Deutsche Bahn machte die Strecke dicht. Grund: Am Spätnachmittag des Mittwochs trat ein Kabelschaden in Castrop-Rauxel Süd auf - laut einem Bahnsprecher durch Fremdeinwirkung. Was das genau heißt, ließ er aber offen. "Die Techniker sind dran", so der Bahnsprecher. "Wie lange es dauert, weiß ich nicht. Ich befürchte, dass es heute länger dauern wird." 

Die RB 43 muss darum derzeit über Mengede und Castrop-Rauxel Hauptbahnhof umgeleitet werden. "Heute mit Sicherheit, ansonsten bis auf weiteres", so der Bahnsprecher am Donnerstag. Wer ortskundig sei, sollt einen Bus nehmen. Also aus Merklinde zum Beispiel, einem weiteren Haltepunkt auf der Pendler-Strecke.

Strom für Signale und Weichen - und die Besetzt-Anzeige

Es handelt sich wohl um einen Schaden an einem der Kabel, die entlang der Gleise verlegt sind. Darin läuft der Strom zum Stellen von Weichen und Signalen. Und der Fahrdienstleiter in der Zentrale bekommt Infos, ob das Gleis besetzt ist oder frei. "Für den Fahrdienstleiter ist die Strecke dunkel", so der Bahnsprecher am Donnerstagmittag. Heißt: Er kann über die elektronischen Systeme nicht nachvollziehen, ob Verkehr ist oder nicht. "Darum ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, dort zu fahren."

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