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Gesundes Federvieh

Bauer erfüllt strenge Auflagen für artgerechte Haltung

CASTROP-RAUXEL „Neuland“, das heißt für die Hühner bei Bauer Ulrich Dingebauer zuerst einmal mehr Land. Mehr Platz für jedes einzelne Tier. Seit mehr als 20 Jahren werden Schweine und Gänse auf seinem Hof besonders artgerecht gehalten. Jetzt sind Hühner dazu gekommen, natürlich verdienen auch sie das Qualitätssiegel „Neuland“.

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Bauer erfüllt strenge Auflagen für artgerechte Haltung

Bauer Ulrich Dingebauer mit Hund Reika am Hühnerstall

„In der konventionellen Haltung kommen auf einen Quadratmeter 35 Kilogramm Lebendgewicht“, erklärt Ulrich Dingebauer. Sein Federvieh auf dem Hof an der Oststraße hat dagegen Platz satt: Hier teilen sich 21 Kilogramm Lebendgewicht diesen Raum. Macht sechs oder sieben Tiere. Neben den beiden Ställen, die dick mit Stroh ausgelegt ist, haben die Hühner noch viel Platz im Schlechtwetter-Auslauf, einer überdachten Freifläche. Und bald geht es auch noch per „Hühnerleiter“, die Ulrich Dingebauer bauen will, auf eine große Wiese.Reine Hähnchen-WG Obwohl stets von Hühnerhaltung die Rede ist, picken bei Bauer Dingebauer nur junge Hähnchen das gesunde Hühnerfutter. Die Tiere kauft der Bauer auf einem Hof seines Vertrauens im Sauerland. Denn dort geht es um die Hühnereier, die Männchen der Rasse „Ross“ sind unnütz. Aber nicht für Ulrich Dingebauer. Er holt sie nach Deininghausen, füttert sie eine Weile durch, bis sie etwa sechs Wochen alt und rund 1000 bis 1100 Gramm schwer sind. Zum Vergleich: In der konventionellen Mast haben die Tiere dieses Schlachtgewicht schon nach 32 Tagen erreicht.Antibiotika ist tabu „Immer wieder ist in den Medien davon die Rede, dass die Hühner Antibiotika bekommen“, so Dingebauer. Bei "Neuland" ist das tabu. Auch bekommen die Tiere ein Futter, dessen Energiegehalt etwas zurück genommen wurde. Heißt im Klartext: „Hafer statt Weizen oder Mais.“ So werden die Tiere langsamer fett. Auch das Mehr an Bewegungsfreiheit tut ein Übriges hinzu. Um die 800 bis maximal 1000 Brathähnchen in spe hält Dingebauer. Rund 200 sind wöchentlich reif für den Schlachter. Abnehmer ist die Neuland GmbH, die die Ware an den Einzelhandel weitergibt.Ein Teil der Ware für den Hofladen 20 bis 30 Hähnchen hält der Bauer an der Oststraße aber stets für seinen Hofladen zurück. Fertig zerlegt natürlich, denn nicht jeder will ein ganzes Hähnchen. Brustfleisch, so Dingebauer, sei sehr beliebt. Bald gehen auch wieder die Neuland-Gänse über den Ladentisch, die derzeit noch nichts ahnend auf der Wiese neben dem Fachwerkhaus schnattern. Sankt Martin rückt näher.

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