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"Bemerkenswertes" Nicken der Genossen

CASTROP-RAUXEL Mit "großem Interesse" nimmt die CDU die Nachrichten über den größten gewerblichen Arbeitgeber unserer Stadt auf, schreibt der christdemokratische Bürgermeisterkandidat Hilmar Claus in einer Stellungnahme zum Verkauf der Rütgers Chemicals GmbH.

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"Für eine langfristige Absicherung des Werkes sollen ein Drittel der Belegschaft bis zum Jahr 2014 abgebaut werden und noch in diesem Jahr ein neuer Eigentümer gefunden werden", stellt Claus fest. Bemerkenswert findet er, dass sozialdemokratische Arbeitnehmervertreter die beschlossene Vereinbarung zwischen Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft ganz offensichtlich mittragen. "Würden", fragt Hilmar Claus, "sozialdemokratische Vertreter eine vergleichsweise positive Bewertung abgeben, wenn ein Drittel der Belegschaft der Stadtverwaltung abgebaut werden sollten?"

An Menschen denken

Er fordert die Vertreter von Rütgers auf bei der Verhandlung zum Verkauf an ihren ersten Satz im Leitbild der Rütgers Chemicals GmbH zu halten: "Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt unseres Unternehmens - als Kunde und als Mitarbeiter."

An die rot-grüne Mehrheit im Rat gerichtet, betont Hilmar Claus einen stärker werdenden Geldregen aus Düsseldorf. "Für unsere Stadt belaufen sich die Zahlungen des Landes zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2008 vorläufig auf 47 Millionen Euro. Das sind rund 5,8 Millionen Euro mehr als für 2007." Castrop-Rauxel sei aufgrund der schlechten Haushaltslage auch dringend auf diese Mittel angewiesen, sagt Claus und fügt an: "Für die CDU steht fest, dass die verbesserten Zuweisungen insbesondere zur Senkung der Schulden zu verwenden sind." Abschließend stellt er fest: "In Anbetracht der Finanzlage sind die Zahlen des Finanzausgleiches 2008 für Castrop-Rauxel erfreulich und sowohl Ergebnis der positiven Entwicklung der Steuermehreinnahmen, als auch der soliden Finanzpolitik der CDU-geführten Landesregierung."

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