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Billard: Chance in Buer nicht genutzt

CASTROP-RAUXEL Da mussten wohl selbst die Lachmöwen in der benachbarten Gelsenkirchener Zoom-Erlebniswelt kichern: Die SG GT Buer verdrängte mit einem 6:2-Sieg die unter Wert spielende erste Billard-Mannschaft des ABC Merklinde in der 2. Mehrkampf-Bundesliga vom zweiten Tabellenplatz. Und es war wieder ein spielerisches Dilemma.

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Billard: Chance in Buer nicht genutzt

Edwin Kurmann und der ABC Merklinde waren weit von ihrer Form entfernt.

Und der ist am Saisonende aufstiegsberechtigt für die erste Liga. Schade, dass die Spieler aus dem Castrop-Rauxeler Süden die Chance nicht nutzten, den Konkurrenten auf Distanz zu halten. Den guten und erfolgreichen Eindruck der bisherigen Serie hatte das ABC-Team ja kurz vor Weihnachten in den Sand gesetzt, wobei sich die Leistung am ersten Jahreswochenende nahtlos in das spielerische Dilemma einfügte.

Dabei begann alles wie (fast) immer mit einem Sieg von Christian Pöther. "Spoiler", wie ihn seine Vereinskollegen Uwe Klein und Carsten Ruhm aufgrund seiner Auto-Ausstattung nennen, marschierte auch am dem großen Billard vorneweg. Und wie. In der zweiten Aufnahme trieb der mehrfache Deutsche Meister am kleinen Billard sein Gegenüber Kai Brezl mit einer Serie von 191 Bällen die Schweißperlen ins Gesicht, benötigte allerdings für den kleinen Rest bis 200 noch weitere sechs Durchgänge.

"Banden-Eddy" verdiente seinen Spitznamen nicht

Vielleicht machte dem Youngster gedanklich auch die Leistung von Edwin Kurmann im Einband zu schaffen. Beobachter sagten: "Dieses Einband war reine Pölerei." Und "Banden-Eddy", der diesmal diesen Spitznamen nicht verdiente, mittendrin. In 20 Aufnahmen gelangen dem ABC-ler sage und schreibe nur 18 Karambolagen. Gelsenkirchens Roland Gries konnte dagegen sein Glück nicht fassen, dass er mit seinen ebenfalls mageren 26 Bällen den Tisch als Sieger verließ.

So etwas hat natürlich in der 1. Liga nichts zu suchen. Im Cadre 47/2 ging es dann schon etwas spannender zu. Klaus Klein wehrte sich hier gegen den national bekannten Jens Fischer recht beachtlich. Dem gelang im Nachstoß noch eine Serie von 68 Bällen, die schließlich die Niederlage auch im Ergebnis mit 117:150 nach 15 Aufnahmen deutlicher machte, als es vierzehn Aufnahmen vorher aussah.

Auch Günter Wild verliert

Immer noch nichts verloren, stand bei einem Sieg von Günter Wild im Großcadre ja noch wenigstens das nötige Remis zur Platzverteidigung zur Disposition. Wurde nichts draus, weil der Routinier sein zuletzt gezeigtes Potential im Cadre 71/2 nicht abrufen konnte und gegen Dirk Dröge nach 15 Aufnahmen mit 66:101 nur "dröge aus der Wäsche" schauen konnte.

Motivationskünstler Christian Pöther gab sich nach einer kurzen Enttäuschungsphase direkt nach dem Spiel kämpferisch: " Das war erst die erste Serie, wir haben noch alles selbst in der Hand!" Nach diesen Spielen aber kaum zu glauben.

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