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Cadmium und Arsen auch im Süden der Stadt?

CASTROP-RAUXEL Welche Auswirkungen haben die in Datteln gemessenen Schwebstaub- und Staubniederschlagskonzentrationen für Castrop-Rauxel? Das möchten die Grünen von der Verwaltung wissen. Ein Gutachten zum Neubau des Eon-Kraftwerks in Datteln zeigt laut Bert Wagener, Mitglied des Betriebsausschusses 1, dass Grenzwerte überschritten werden.

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Die Montage mit dem Kölner Dom macht die Dimension des Kraftwerkneubaus deutlich.

Bert Wegener hat Fragen an die Verwaltung.

Luft macht bekanntlich vor der Stadtgrenze nicht Halt. Vor diesem Hintergrund hat sich jetzt Bert Wagener, der für die grüne Ratsfraktion Mitglied des Betriebsausschusses 1 ist, mit einer Anfrage an den Ausschusschef Ulrich Romahn (SPD) gewandt.

Er möchte, dass sich die Verwaltung mit den Auswirkungen von in Datteln gemessenen Schwebstaub- und Staubniederschlagskonzentrationen beschäftigt. Dies im Hinblick auf möglicherweise auch schädliche Bodenveränderungen im Süden Castrop-Rauxels.

Im Rahmen des Neubaus des Eon-Kraftwerks in Datteln gibt es mittlerweile ein von der Bezirksregierung in Münster in Auftrag gegebenes Gutachten, das die zu erwartende Zusatzbelastung betrachtet.

Laut Wagener hat die Auswertung ergeben, dass es viele Überschreitungen der geltenden Grenz- bzw. Zielwerte gibt. Das gelte besonders für die Parameter Arsen und Cadmium. Weil damit Anhaltspunkte für eine schädliche Bodenveränderung vorlägen, werde auf Dattelner Stadtgebiet eine mögliche Gefährdung der Bevölkerung untersucht.

Wegener: "Da sich der Untersuchungsbereich und der mutmaßliche Hauptemittent Zinkhütte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Castrop-Rauxeler Stadtgebiet befinden, bitten wir die Verwaltung auch, gegebenenfalls Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen." Der Betriebsausschuss 1 tagt am 3. September. 

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Die Montage mit dem Kölner Dom macht die Dimension des Kraftwerkneubaus deutlich.

Bert Wegener hat Fragen an die Verwaltung.

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