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Datenbank soll helfen

CASTROP-RAUXEL Ende Oktober stellten sie ihr ehrgeiziges Projekt vor. Und noch immer stecken sie mitten in der Arbeit: die neun Ehrenamtlichen, die mit Caritas-Mitarbeiterin Silvia Engemann eine Vermittlungsstelle für bürgerschaftliches Engagement einrichten. Die ersten Ergebnisse liegen bereits vor.

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Datenbank soll helfen

Mit den beiden Teammitgliedern Kristin Weckermann (r.) und Wilhelm Hinz stellte Silvia Engemann das Projekt „Ehrensache!“ im Herbst vor. Derzeit wird an einer Datenbank gearbeitet, über die ab April vermittelt werden soll.

Mittlerweile liegen die ersten Ergebnisse des Großprojekts "Ehrensache!" vor. Die Fragebögen, die die Gruppe an 28 soziale Einrichtungen im Stadtgebiet geschickt hat, sind beantwortet worden. Paarweise haben die Ehrenamtlichen die Adressaten auch persönlich besucht und haben mit ihnen über ihre individuelle Bedarfslage gesprochen."Das Ergebnis ist eigentlich immer gleich..."

"Das Ergebnis ist eigentlich immer gleich. Überall werden Freiwillige gesucht", sagt Silvia Engemann. Nicht nur ein Helfer, sondern am besten gleich mehrere. "So wäre es den Seniorenzentren beispielsweise am liebsten, wenn sie pro Bewohner einen Ehrenamtler hätten", gibt Silvia Engemann wieder. Zum Vorlesen, Einkaufen, Musizieren oder Spielen - Helfer könnten viel zur Unterhaltung der Bewohner beitragen.

Kindergärten und Schulen hat die Gruppe erst einmal wegen des Kinderbildungsgesetzes KiBiz und der Betreuungsmodalitäten in der Offenen Ganztagsschule außen vor gelassen. "Allerdings hat sich aufgrund der Berichterstattung ein Ehrenamlicher bei uns gemeldet, der für den Interkulturellen Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten Nachhilfe gibt und noch Verstärkung braucht", erzählt die Caritas-Mitarbeitern. Allein dieses Beispiel zeige, dass es noch viel mehr Einrichtungen gäbe, die mit Ehrenamtlern arbeiten, aber erst mit der Zeit "auffallen". Wie sie in das Projekt integriert werden, wird sich mit der Zeit zeigen."Was möchte der Suchende genau?"

Im Februar steht dem Team eine Schulung ins Haus, bei der die neun Organisatoren Fragen wie "Wie nehme ich Kontakt auf?" "Wie führe ich das Erstgespräch" oder "Was möchte der Suchende genau?" nachgehen. Schließlich sollen die Frauen und Männer geschult in eine Vermittler- und Beratertätigkeit einsteigen.

Um diese möglichst kompetent und allumfassend auszuführen, geht es nun darum, eine elektronische Datenbank zu entwickeln. "Einen Katalog der Möglichkeiten, damit man einen schnellen Überblick hat", verdeutlicht Silvia Engemann. In die konkrete Vermittlungsarbeit will die Gruppe im April einsteigen. Dann soll es eine große Informationsveranstaltung für Interessierte geben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

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