Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Anlieger müssen fegen

Die Kehrseite des Herbstes

CASTROP-RAUXEL Unaufhörlich rieselt das bunte Herbstlaub von den Bäumen. Besonders bei blauem Himmel ein schönes Bild – aber mit einer Kehrseite: Für das Fegen der Laubmassen sind die Anlieger verantwortlich.

Die Kehrseite des Herbstes

Laubmassen an der Funkestraße

Viele, zumeist ältere Bürger kommen mit dem Fegen nicht nach, warten voller Ungeduld, dass endlich der Wagen des Stadtbetriebs EUV anrückt. Das macht das Reinigungsfahrzeug für die angeschlossenen Straßen einmal in der Woche. Wohlgemerkt, um die Straßen zu kehren. Für die Bürgersteige hingegen sind laut städtischer Satzung die Anlieger zuständig – genau wie fürs Räumen von Eis und Schnee.

Damit sie das Laub von städtischen Bäumen loswerden können, stellt der EUV seit Jahren im Herbst Großcontainer an zehn verschiedenen Stellen im Stadtgebiet auf. „Das klappt auch recht gut“, betont Hanna Fenner, Servicebeauftragte des EUV. Bis auf zwei Wermutstropfen: Das Laub soll unbedingt ohne blaue Müllbeutel in die Container geworfen werden. „Und bitte nicht am Sonntag“, appelliert Fenner, „wegen des Autolärms und der Abgase.“ Und was ist mit den riesigen Laubbergen von Privatbäumen? Biotonne und Kompost reichen in den meisten Fällen nicht aus. „Dieses Laub muss eigentlich zum Recyclinghof nach Pöppinghausen gebracht oder in die braunen Kompostsäcke gepackt werden“, sagt Fenner. Darf also nicht in die Laubcontainer? „Wir differenzieren da nicht“, stellt EUV-Chef Michael Werner klar.

Anzeige
Anzeige