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"Die Zeit ist reif, sich zu wehren"

CASTROP-RAUXEL Nach dem DGB-Ortsverband und den hiesigen Grünen, rufen auch der SPD-Stadtverband und der Bürgermeister zur Teilnahme an der für den heutigen Dienstag, 22. Januar, geplanten Großdemonstration vor dem Nokia-Werk in Bochum auf. Ab fünf vor zwölf wird an der Meesmannstraße 103 gegen die angekündigte Standortschließung protestiert. Initiatoren sind die IG Metall und der Betriebsrat von Nokia.

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Nach der Bekanntgabe der Werksschließung in Bochum, hat Nokia jetzt seine Zahlen für 2007 mitgeteilt.

"Es ist wichtig, dass wir den Arbeitnehmern, den Kollegen und den Menschen vor Ort zeigen, dass sie nicht alleine sind. Die Beschäftigten bei den Zulieferbetrieben nicht mitgerechnet, sind fast 100 Familien in Castrop-Rauxel betroffen", so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Frank Schwabe.

"Verhalten von Nokia ist ein Skandal"

"Das Verhalten von Nokia ist ein Skandal. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben noch vor Weihnachten einen Bonus erhalten für ihre gute Arbeit. Gleichzeitig war die Entscheidung für die geplante Verlagerung der Produktion nach Rumänien offenbar längst gefallen", heißt es in einer Erklärung der SPD Castrop-Rauxel.

"Wie hier mit den Menschen und einer ganzen Region umgegangen wird, ist unverschämt und eines international erfolgreichen Unternehmens unwürdig", sagt Bürgermeister Beisenherz (SPD) und ergänzt: "Die Zeit ist reif, sich dagegen zu wehren und deswegen rufe ich alle Bürger auf, sich mit mir an der Demonstration zu beteiligen. Ziel muss es bleiben, dass das Unternehmen seine Entscheidung zurücknimmt." 

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Nach der Bekanntgabe der Werksschließung in Bochum, hat Nokia jetzt seine Zahlen für 2007 mitgeteilt.

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