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Drogenfreie Partyzone Europahalle

Bei ?Say No? ging wieder die Post ab

?Komasaufen? - dieser Begriff ist seitdem in aller Munde. Auch in Castrop-Rauxel: Die Organisatoren der diesjährigen ?Say No?-Party wählten dieses Thema als Aufhänger für die große Party, die am Freitag wieder rund tausend Jugendliche in die Europahalle zog. ?Der Alkoholkonsum ist zwar insgesamt weniger geworden, aber heftiger?, erklärte Ulli Müller (Foto) vom Team Jugendarbeit. Aufklärung über die Folgen von Alkohol-, Zigaretten- und Drogenmissbrauch in verschiedenen Diskussionsrunden u.a. mit DROB Recklinghausen stand ebenso im Mittelpunkt wie die zahlreichen Auftritte regionaler und deutschlandweit bekannter junger Künstler. Höhepunkt des Abends war natürlich die Boyband ?Part Six?, die bereits Auftritte im Fernsehen hatte und nun die Teenie-Herzen bhei der ?Say No?-Party auf Touren brachte. Aber das war noch längst nicht alles, was den geboten wurde. Da waren etwa die beiden Talentshow-Gewinner im Bereich Dance, Leon und Lavdim, die mit ihrem Hip-Hop die Altersgenossen im Publikum mitrissen. Die ?Black Witches? von Barbara Manegold, eine Tanzgruppe der Schillerschule und nicht zuletzt die beeindruckende Rapsoul-Gruppe ?BB-Records? aus Herne - sie alle und die vielen anderen jungen Leute, die teilweise zum ersten Mal auf der großen Bühne standen, sorgten für beste Stimmung. ?Natürlich sind wir nicht so blauäugig zu glauben, dass niemand, der hier war, mehr eine Zigarette oder Alkohol anrührt. Aber die Party kann ja noch einen anderen Effekt haben. Hier sieht man, dass die Jugend auch etwas Sinnvolles leisten kann in ihrer Freizeit - das soll auch die anderen Besucher mitreißen?, betonte Müller. Die Jugendzentren, das Team Jugendarbeit, das KiJuPa, der Stadtjugendring und die Sportjugend hatten sich für Freitag viele Aktionen ausgedacht: So gab es z.B. einen große Briefaktion, bei der die Jugendlichen mit Hilfe von Nummern und Zetteln untereinander Kontakt aufnehmen konnten, eine Fotoaktion und verschiedene Gewinnspiele. Eine Mischung, die bestens bei den Jugendlichen ankam - auch bei den 12-jährigen Freunden Niclas und Christian. ?Wir gehen hierhin, weil viele Freunde da sind und es auch gegen Drogen ist - und weil man mal bis 22 Uhr wegbleiben darf?, erklärten die beiden ASG-Schüler, bevor sie sich wieder in die Menge stürzten, um den Abend ausgiebig zu genießen. cwai

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