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Bachumbau für die Emscher-Reinheit

EUV muss noch viel Geld ins Wasser setzen

Castrop-Rauxel. Ein weiterer Umbau der Bachsysteme in Castrop-Rauxel ist erforderlich, um das große Ziel - die Reinhaltung der Emscher - bald zu erreichen. Auch neue Hochwasserschutzbauten werden gebraucht. Einen Überblick darüber, was notwendig ist und dass es auch teurer werden könnte, hat der EUV jetzt gegeben.

EUV muss noch viel Geld ins Wasser setzen

Ein Blick in den Kanal des Regenrückhaltebeckens Neuer Hellweg. Die am anderen Ende des Beckens eingesetzte Drossel sorgt dafür, dass große Wassermengen bei Starkregenereignissen nicht unkontrolliert in den Landwehrbach fließen. Foto: Foto: Instenberg

Der Umbau des Emschersystems geht in die entscheidende letzte Phase. Die Entkopplung von Schmutzwasser und Flusswasser und dabei der künftige Hochwasserschutz in der Stadt ist dabei nicht nur für die Emschergenossenschaft eine Großaufgabe, auch der Stadtbetrieb EUV muss in den kommen Jahren noch einige große Umbauten leisten, um das Wassersystem in der Stadt auf die Zukunftsanforderungen einzustellen.

In der Verwaltungsratssitzung des EUV gab es dazu jetzt einen Überblick:

Landwehrbach: Für die Umsetzung der nötigen Hochwassertrasse im Bereich zwischen Cottenburg und Erinpark läuft noch das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren. Im Vorgriff auf die Bauarbeiten wurden aber zuletzt schon notwendige Rodungsarbeiten durchgeführt und auch die Untersuchung auf Kampfmittel läuft. Eine Verdachtspunkt liegt dabei im Gondelteich im Stadtgarten. Man wolle mit der Gesamtmaßnahme bis Ende 2019 durch sein, die Kosten werden mit rund 10 Millionen Euro kalkuliert.

Rauxeler Bach: Das Gewässersystem soll gerade im Bereich des Stadtmittelpunktes/ehemalige sogenannte Xscape-Fläche entflochten und optimiert werden, um so nicht nur wasserrechtlich auf die sichere Seite zu kommen, sondern die Flächen an Autobahn/B235 künftig auch besser vermarkten zu können. Die Anträge auf Zuschüsse aus der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ beim Land laufen, man hofft, ab Mitte 2019 bauen zu können. Die Arbeiten werden mit zweieinhalb Jahren und einem Volumen von 2 Millionen Euro kalkuliert.

Schlaanbach: Der liegt nördlich und westlich des Westrings und gehört auch zum Landwehrbachsystem. Der Bach muss als Mischwassersammler entflochten werden, die Kosten dafür werden mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

Hochwasserrückhaltebecken Obercastrop: Um künftig die Hochwassersicherheit Obercastrops zu gewährleisten, muss der Zufluss des Obercastroper Bachs zur Hochwassertrasse Landwehrbach geändert werden. Dazu soll im Bereich der Getrudstraße auf überwiegend der Stadt gehörenden Flächen ein Rückhaltebecken mit einem Volumen von 10.000 Kubikmetern realisiert werden. Kosten: bis zu 2 Millionen Euro.

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