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"Ein Riesen-Kompliment"

Dieter Beleijew brachte es auf den Punkt: "Ein Riesen-Kompliment an die Spvg Schwerin." Die "Blau-Gelben" hatten zwischen Weihnachten und Neujahr erstmals die Hallen-Stadtmeisterschaft der Fußballer in der Europahalle ausgerichtet.

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Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Erste: Hendrik Zöllner (Nummer 5) von Arminia Ickern zirkelte im Halbfinale gegen den VfB Habinghorst das Leder an Freund und Feind vorbei in Richtung Tor.

Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Zweite: Wacker Coach Uwe Esser im Interview mit Florian TV

Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Dritte: Raphael Gösmann von der SG Castrop wurde im Zwischenrundenspiel gegen die Spvg. Schwerin mit einer Verletzung vom Platz gebracht.

Und auch Uwe Esser, Übungsleiter beim neuen Titelträger SV Wacker Obercastrop, sagte: "Nächstes Jahr sollte die Stadtmeisterschaft wieder in der Europahalle stattfinden."

Überhaupt wurde der Schweriner Bezirksligist förmlich mit Lob nur so überschüttet. Auch wenn Mitorganisator Horst-Dieter Reuter, der Vorsitzende der Spvg, selbst einräumte: "Es gibt sicherlich gewisse Dinge, die man verbessern könnte." Wie etwa der von vielen Seiten als einzige Kritik geäußerte Wunsch nach einer Anzeigetafel mit zumindest der aktuellen Spielzeit zur Orientierung.

Dauereinrichtung

Reuter sprach sich nach der bestandenen Premiere für den Kicker-Titelkampf als dauerhafte Einrichtung in der Europahalle aus. Noch während des Turniers sagte er einem künftigen Ausrichter die Unterstützung seines Clubs zu. Im Sinn hat er allerdings eine Veranstalter-Gemeinschaft der heimischen Fußballer: "Was spricht dagegen?"

Der Schweriner Vorsitzende kann derlei Worte gelassen aussprechen. Schließlich hat sein Club die Aufgabe bravourös gelöst. "Das kann kein anderer Verein", betonte derweil Dieter Beleijew, "die hatten so viele Helfer." Fleißige noch dazu. Zuletzt musste jedoch "mit der heißen Nadel gestrickt" werden, räumte Reuter ein, um die Europahalle in gerade einmal zwei, drei Wochen in einen Fußball-Tempel zu verwandeln. Der Abbau zögert sich dann noch bis Mittwoch, 2. Januar, hin. Der Kunstrasen habe an Silvester nicht zurück in die Herner Gysenberghalle gebracht werden können, sagte Reuter: "Wegen des Silvesterlaufes im Gysenbergpark ging das nicht.""Wir waren noch ein bisschen länger im Vereinslokal..."

Einen Tag vor Silvester war unterdessen bei dem neuen Hallen-Stadtmeister SV Wacker Obercastrop eine Extra-Feier gestiegen, verriet Trainer Uwe Esser: "Wir waren noch ein bisschen länger zusammen in unserem Vereinslokal Haus Henze, so bis 2 Uhr morgens."

Schließlich hätten sich seine Schützlinge den Titel-Triumph durch den 5:3-Sieg im Endspiel gegen den VfB Habinghorst erarbeitet. Nach der Vorrunden-Niederlage gegen die Spvg Schwerin hätte Obercastrop, betonte Esser, "am Finaltag fast alles beherrscht." Ob der Erfolg Schwung für den Rest der Bezirksliga-Saison bringe? Es seien zwar noch zwei Monate Winterpause, betonte Esser, aber "die Stimmung im Team ist jetzt optimal".

Beleijew zeigte sich derweil zufrieden mit dem Abschneiden seiner Habinghorster Mannschaft: "Wir haben ein ordentliches Turnier gespielt." Er sehe die Hallen-Stadtmeisterschaft durchweg positiv, außer den beiden Verletzten in seiner Equipe. Thilo Karl durfte beim Finale, aufgrund eines Haarrisses mit einem Gipsbein verarztet, lediglich zuschauen. Und auch Andree Sabra fehlte beim Finale; er hatte sich eine schwere Bänderdehnung zugezogen. "Beides geschah ohne Einwirkung des Gegnern", ärgerte sich Beleijew, "dabei wollten wir die Stadtmeisterschaft mit viel Spaß spielen." Wegen der Verletzungsgefahr hatte der VfB anfangs auch auf seine stärksten Kräfte verzichtet.

"Einfach genial"

Nun müssen sich die beiden Verletzten zunächst zügig auskurieren. Die Vorbereitung auf die Fortsetzung der Saison beginnt für den VfB bereits am Mittwoch, 23. Januar. Beleijew: "Schließlich endet unsere Winterpause bereits am 17. und 24. Februar mit den Nachholspiel bei RW Leithe und gegen den SV Sodingen." Der reguläre erste Spieltag nach der Winterpause findet am 2. März statt.

Bis dahin bleibt für die heimischen Kicker reichlich Zeit, sich an spannende Tage und eine "einfach geniale Hallen-Stadtmeisterschaft" (Beleijew) erinnern zu können. Es habe alles gepasst in der Europahalle, sagte der VfB-Coach: "Unterhaltung, Interviews, Jugendtraining und Essen."

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Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Erste: Hendrik Zöllner (Nummer 5) von Arminia Ickern zirkelte im Halbfinale gegen den VfB Habinghorst das Leder an Freund und Feind vorbei in Richtung Tor.

Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Zweite: Wacker Coach Uwe Esser im Interview mit Florian TV

Szenen einer Hallen-Stadtmeisterschaft die Dritte: Raphael Gösmann von der SG Castrop wurde im Zwischenrundenspiel gegen die Spvg. Schwerin mit einer Verletzung vom Platz gebracht.

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