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Emscher-Umbau "ökologisch wertlos"

CASTROP-RAUXEKL Als "ökologisch wertlos" kritisierte Heinrich Breuckmann von der Initiative Klimabündnis den Umbau der Emscher. Das Mitglied des Umweltausschusses erklärte in der letzten Sitzung, dass das gigantische Bauwerk am Ende nur jede Menge Energie verschlinge.

Emscher-Umbau "ökologisch wertlos"

Der Neubau des Emscher-Dükers soll schon 2008 begonnen werden.

Zwischen der Quelle und der Mündung müssen entlang des neuen, unterirdischen Abwasserkanals zum Beispiel drei große Pumpen den Abfluss sichern.

80 000 LKW-Fahrten

Auch auf den Bau des riesigen Hochwasser-Rückhaltebeckens in der Ickerner Heide, mit dessen Bau im nächsten Jahr begonnen werden soll, schoss Breuckmann sich ein. "Es werden 80 0000 LKW-Fahrten erwartet, bei denen jede Menge Kohlendioxid ausgestoßen wird", meinte er. Es wäre, so fasste er zusammen, ökologisch sinnvoller gewesen, die Emscher so zu belassen wie sie ist und nur vier Klärwerke zu errichten.

Hohe Schornsteine

Wie Projektleiterin Silke Wienforth von der Emschergenossenschaft dem Umweltausschuss erklärte, werden an den Schachtstandorten des Abwasserkanals in Pöppinghausen und an der Horststraße in Ickern 22 bzw. 25 Meter hohe Schornsteine gebaut. Zum Wunsch der Stadt, alle vier geplanten Luftschächte in Ickern (2), Pöppinghausen und Henrichenburg mit Biogasfiltern auszustatten, äußerte sie sich nicht. Wegen ihres Unterhaltungsaufwandes sind diese teurer als normale Abluftschächte.

Nach Wienforths Ausführungen wird 2008 nicht nur mit dem Bau des Hochwasser-Rückhaltebeckens, sondern auch mit dem Neubau des Emscher-Dükers an der Wartburginsel begonnen. Der Bau des Emscher-Abwasserkanals auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet soll schließlich 2009 starten und bis 2015 abgeschlossen werden.

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