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Freier Blick auf die WM-Medaillen

CASTROP RAUXERL Auf diesen Tag haben sie sich wochenlang vorbereitet. Und so hoffen die Ruderer Magdalena Jakschik und Jannis Augustin vom RV Rauxel, dass sich am Samstag, 11. August, bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Peking ihre Medaillenträume erfüllen.

Freier Blick auf die WM-Medaillen

Auf der Position eins rudert Jannis Augustin (links) im Junioren-Achter des Deutscher Ruderverbandes (DRV) am Samstag, 11. August, um eine Medaille bei der Weltmeisterschaft in Peking.

Die beiden 18-jährigen Europastädter sitzen in den Achter-Booten des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV). Mit guten Aussichten auf Edelmetall.

Schon nach dem Trainingslager in Berlin-Grünau hatte Nachwuchs-Bundestrainer Dieter Altenburg allen seinen Booten bescheinigt, Medaillen erreichen zu können. Im Vorjahr, bei der Junioren-WM in Amsterdam, hatte im Achter die DRV-Junioren Silber und die Juniorinnen Bronze gewonnen.

Als Vorlauf-Sieger qualifiziert

Auf der neu gebauten Regatta-Bahn für die Olympischen Spiele 2008 knüpften denn auch die Achter mit den beiden RVR-Athleten an Bord an die Leistungen ihrer Vorgänger an: Beide Boote qualifizierten sich als Vorlauf-Sieger auf direktem Weg für die Endläufe.

Die Junioren ließen in 5:57,25 Minuten dabei gleich alle Konkurrenten hinter sich; die Juniorinnen warteten in 6:45,38 Minuten immerhin mit der zweitschnellsten Zeit auf. Den Non-Stop-Flug in die Finals sieht Jannis Augustin als Vorteil für die beiden deutschen Achter: "So können wir unsere Kraft für die Endläufe aufsparen."

Die Konkurrenten jedenfalls mussten sich in den Hoffnungsläufen noch ein zweites Mal mächtig reinhängen, um die restlichen Endlauf-Tickets zu buchen. Und sie ließen, im Gegensatz zu den Vorläufen ohne Gegenwind, mit ihren Zeiten mächtig aufhorchen: Bei den Junioren unterbot Gastgeber China in 5:53,87 Minuten die deutsche Zeit um gut drei Sekunden.

"Leichter wird's nicht"

Auf der Strecke blieb Großbritannien, für Jannis Augustin überraschend: "Leichter wird das Finale deshalb nicht, die Chinesen waren trotz der besseren Windverhältnissen stark."

Bei den Juniorinnen waren sogar Rumänien (6:36,72) und China (6:40,30) besser als die USA (6:41,10), die in den Vorläufen mit ihrer Zeit noch vor dem deutschen Achter lagen.

Die deutschen Achter können bei den Endläufen im "Reich der Mitte" ihre Rivalen von der Mitte aus kontrollieren; sie starten jeweils auf Bahn drei. Die Bahn-Verteilung im Juniorinnen-Achter für das Finale im "Shunyi Olympic Park": Niederlande (1), China (2), Deutschland (3), USA (4), Titelverteidiger Rumänien (5) und Polen (6).

Im Junioren-Achter lautet die Start-Aufstellung: Italien (1), China (2), Deutschland (3), Titelverteidiger Neuseeland (4), USA (5) sowie Rumänien (6).

Links und rechts

Die Konkurrenz links und rechts des eigenen Bootes im Blick: Beste Voraussetzungen für Magdalena Jakschik und Jannis Augustin mit ihren Mitstreitern, um die Ankündigung des Nachwuchs-Bundestrainers Altenburg mit dem Gewinn einer Medaille umsetzen zu können. 

Die Achter-Endläufe bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Peking werden am Samstag, 11. August, um 17.10 Uhr (Juniorinnen) und um 17.22 Uhr (Junioren), zum Abschluss des Finaltages, gestartet (jeweils Ortszeit). Diese Startzeiten entsprechen 11.10 Uhr und 11.22 Uhr deutscher Zeit.

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