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Fußball-Bezirksliga in Castrop-Rauxel

Fünf Stolpersteine warten noch auf den SV Wacker Obercastrop

Castrop-Rauxel Seit Sonntag haben die Fußballer des Bezirksliga-Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop vier Punkte Vorsprung auf ihren ärgsten Widersacher Westfalia Langenbochum. Das Topspiel in der Erin-Kampfbahn ging deutlich mit 5:0 an die Mannschaft von Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu. Die Führung scheint ein guter Puffer gegenüber den Hertenern zu sein.

Fünf Stolpersteine warten noch auf den SV Wacker Obercastrop

Nach dem 5:0 im Topspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Westfalia Langenbochum (blaue Trikots) müssen Bastian Fritsch (l.) und sein SV Wacker Obercastrop noch fünf Gegner auf dem Weg in die Landesliga aus dem Weg räumen. Foto: Volker Engel

Coach Uzunoglu geht dennoch die Schlussphase der Saison mit Vorsicht an. Er sagte am Dienstag: „Da sind noch einige Stolpersteine, die in unserem Weg liegen.“ Insbesondere in den Duellen mit den abstiegsgefährdeten Teams Westfalia Gelsenkirchen (11.), Westfalia Huckarde (12.) und FC/JS Hillerheide (13.) erwartet Aytac Uzunoglu kampfbetonte Begegnungen mit hochmotivierten Gegnern. Gelsenkirchen (Hinspiel 4:0) und Huckarde (3:2) hätten sich in den Hinspielen auch als durchaus spielstark erwiesen.

Gegen Abstiegskandidaten

Trainer Uzunoglu hofft, dass sein Team das Titelrennen noch vor dem abschließenden Spieltag am Sonntag, 27. Mai, für sich entscheiden kann. Denn an diesem Tag gastieren seine Schützlinge beim Erler SV (8.). Die Gelsenkirchener lagen den Wackeranern in der Hinrunde nicht – und brachten ihnen am 19. November durch ein 2:1 die einzige Heimniederlage der Saison bei.

Vor dem Anpfiff wollen die Obercastroper für jene Langenbochum-Gegnern, die dem Tabellenzweiten Punkte abknüpfen, keine „Prämie“ ausloben, so Uzunoglu. Der Übungsleiter sagte aber auch: „Sollte Schwerin am Sonntag gegen Langenbochum gewinnen, wird sich unser Vorsitzender Martin Janicki sicherlich nicht lumpen lassen.“

Fünf Stolpersteine warten noch auf den SV Wacker Obercastrop

Von vielen seiner Mannen und potentiellen Neuzugängen hat Aytac Uzunoglu bereits die Zusage für die neue Saison 2018/19 erhalten – und zwar unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der Landesliga oder Bezirksliga. Sechs „Verluste“ (Uzunoglu) müssen die Wackeraner aber kompensieren: Die Stürmer Alexander Wagener und Niko Kresic wollen ihre Laufbahnen beenden. Pascal Groß ist nunmehr Sportlicher Leiter. Roy Breilmann will den Verein verlassen – wie auch Keeper Dennis Schatterny. Uzunoglu meinte: „Daher brauchen wir sechs oder sieben Neuzugänge.“

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