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'Grüne können Bauen im Grünen stoppen'

Nach «Vorratsbeschluss» fällt letzte Entscheidung zum Scheitens Berg allein der Rat

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Obercastrop An der Bebauung der Fläche «Scheitens Berg» scheiden sich weiter die Geister. Wenngleich Manfred Postel (Foto) von der Freien Wähler Initiative den Grünen zugesteht, dass das Areal zwischen Franzstraße und katholischem Friedhof im Regionalplan (früher Gebietsentwicklungsplan) ganz grob als möglicher Siedlungsbereich gekennzeichnet sei, sei dies jedoch nicht verbindlich. «Mit den Darstellungen im Regionalplan wird noch keine abschließende Entscheidung über die tatsächliche Flächennutzung getroffen. Diese wird erst auf der Ebene der kommunalen Flächennutzungspläne und der Bebauungspläne getroffen», erklärt Manfred Postel. Und er fügt hinzu: «Die Entscheidung, ob Scheitens Berg weiter Teil des Landschaftsschutzgebietes Westliches Castroper Hügelland bleibt oder bebaut wird, obliegt allein dem Rat der Stadt.» Udo Weber von den Grünen hatte Postels Aufschrei gegen die geplante Bebauung im Landschaftsschutzgebiet damit gekontert, dass die FWI selbst vor 2004 dem Gebietsentwicklungsplan in seiner jetzigen Form zugestimmt habe. «Hätte die FWI schon damals eine Bebauung abgelehnt», sagt Weber, «käme die Fläche heute gar nicht in Betracht.» Weber gibt Manfred Postel darin recht, dass der Regionalplan die Flächennutzung nur grob definiere. «Aber», sagt er, «der Landschaftsschutz tritt zurück, wenn die Stadt das Gebiet gerne als Wohnbaufläche hätte.» Für Manfred Postel ist es unfassbar, dass die Grünen den einstigen «Vorratsbeschluss», der ja erstmal gar keine Auswirkungen hatte, jetzt so gegen die FWI wenden. Tatsache sei, dass die Grünen die Bebauung im Landschaftsschutzgebiet, das auch im Außenbereich liege, verhindern können. pwu In unserem gestrigen Bericht ist uns ein Fehler unterlaufen: Die Zufahrt in das Neubau-Gebiet soll, so Udo Weber, nicht von der Christinenstraße erfolgen.

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