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"Holzmichl" sorgt für Leben

HABINGHORST "Herzlich willkommen in der Landesliga", freute sich VfB-Trainer Dieter Beleijew noch vor dem Spiel. Doch nach dem 1:1 (1:0) zum Landesliga-Auftakt gegen die Bochumer aus Leithe, war dem Aufsteiger Coach zunächst das Lachen im Gesicht trotz der sommerlichen Temperaturen förmlich eingefroren.

"Holzmichl" sorgt für Leben

VfB-Coach Dieter Beleijew

Es war ganz schön was los im nördlichen Stadtteil. Verkaufsoffener Sonntag, ein Gartenfest direkt neben der Platzanlage und eben der erste Auftritt des VfB in der höheren Liga. Die knisternde Spannung im Kicker-Rund war spürbar. Alle freuten sich, der Anpfiff zur neuen Saison sollte nun endlich die trainierten Kräfte freisetzen.

Doch irgendwie schien die Vorgabe des "unbedingt gewinnen müssen" die spielerischen Bemühungen zu hemmen. Überraschend gab Beleijew in der Anfangsphase dem jungen David Hüser die Chance, der den für Borussia Dortmund (natürlich in der Geschäftsstelle) arbeitenden Daniel Kristler ersetzte.

Und in der Offensive da lag diesmal das Manko des VfB, der allerdings positiv anmerken darf, dass auch das 40. (!) Meisterschaftsspiel ohne Niederlage blieb. Wenigstens das.

"Ja, er lebt noch"

Viele Fehlpässe, selbst über kurze Distanzen, verhinderten ein konstruktives Aufbauspiel. Einzelaktionen waren also gefragt. Die Fans wurden schon unruhig, als der DiskJockey in der Gartennachbarschaft den Holzmichl ("Ja er lebt noch") auflegte. Marc Olschewski gab in der gleichen Minute ein Lebenszeichen von sich.

Langer Pass von Thilo Karl, Olschewski "nimmt" erst die Brust und bugsiert den Ball dann überlegt mit dem Fuß zum 1:0 (36.) zum ersten Landesligator über die Linie. Trotz der an und für sich schwachen Vorstellung, wurden die Habinghorster von ihrer "Fan-Kurve" mit Beifall in die Halbzeitpause verabschiedet.

"Das 2:0 gestohlen"

Doch zerfahren ging es nach dem Wechsel weiter. Hatten die Akteure beim Pokalfight (3:5 n.V.) vielleicht gegen den DSC Wanne zu viel Substanz gelassen? VfB-Trainer Beleijew wollte das nach dem Schlusspfiff jedenfalls nicht als Entschuldigung gelten lassen: "Der Linienrichter hat uns doch das Tor zum 2:0 von Patrick Podwysocki gestohlen, dann hätte es doch auch so gereicht; das war kein Abseits!" Recht hat er.

Doch wie schon gesagt kamen die Hausherren an diesem Sonntag nicht so richtig zurecht. Nur mit einer Sturmspitze spielend, agierten sie kaum gefährlich in die Nähe des Bochumer Tores.

Das bemängelte auch Kapitän Gordon Schwarze bei seinem Verantwortlichen: "Dieter wir betreiben zu viel Aufwand für das was dabei herum kommt!" Die Gäste witterten sogar ihr Chance und kamen durch einen "Holperfreistoß", bei dem Dante nicht gut aussah, tatsächlich noch zum 1:1 Ausgleich.

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