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In der Ruhe soll die Kraft liegen

CASTROP-RAUXEL Irgendwann geht auch für einen Tour de France-Neuling die wohlverdiente Ruhepause zu Ende. Und so steigt der Radprofi Marcel Sieberg vom Team Milram nach zwei Wochen Abstinenz am Sonntag, 19. August, wieder aufs Rad - bei den "Vattenfall-Cyclassics" in Hamburg.

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In der Ruhe soll die Kraft liegen

Marcel Sieberg (4.v.r.) geht am Wochenende in Hamburg an den Start.

Der 25-jährige Europastädter ist ganz gespannt auf seine Premiere in der Hansestadt:  "Ich bin da noch nie gefahren, ich lasse mich überraschen."  Das ProTour-Rennen führt über 229,1 Kilometer durch die Elbmetropole.  Ihn erwartet eine zumeist flache Strecke, die aber doch einige Tücken in sich birgt: Der Kurs führt zunächst nach Süden raus aus Hamburg in die Lüneburger Heide, unter anderem durch Buchholz, wo Sieberg vor ein paar Wochen Zweiter bei einem Rennen wurde. Zurück in der Hansestadt, geht es hinaus nach Schleswig-Holstein. Es folgen auf dem Weg zum Ziel auf der Einkaufsmeile Mönckebergstraße drei Schlussrunden, gespickt jeweils mit dem 14-Prozent-Anstieg zum Waseberg im Hamburger Nobelortsteil Blankenese.

Mit Zabel vorne dabei sein

"Wenn eine Gruppe ankommt, wollen wir mit Erik Zabel vorne dabei sein", blickt Sieberg voraus. Der Milram-Kapitän hat das Rennen 2001 gewonnen, musste sich im Vorjahr lediglich dem Spanier Oscar Freire (Team Rabobank) geschlagen geben. Allerdings liebäugelt Sieberg unterdessen auch mit Kraftverschleiß bei der Konkurrenz. Ein Großteil der Starter in Hamburg ist noch bis Samstag, 18. August, bei der neuntägigen Deutschland-Tour unterwegs. Weshalb auch Siebergs Teamkollege Martin Müller sagte: "Es kann gut sein, dass sich eine Ausreißergruppe mit frischen Fahrern absetzt."

Sieberg jedenfalls hat sich in den beiden letzten Wochen von seinem Kräfte raubenden Debüt bei der "Großen Schleife" durch Frankreich erholen können: "Es war gut, dass ich die Deutschland-Tour nicht gefahren bin." Durch die Kriterien in der ersten Woche nach der Tour de France habe er die Anstrengung der drei Wochen in Frankreich nicht registriert. Montag und Dienstag in der letzten Woche habe er dann "überhaupt nichts gemacht": "Am Mittwoch habe ich dann gemerkt, wie kaputt ich eigentlich gewesen bin."

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