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Keine Pokal-Liebe mehr

FROHLINDE Die große Pokal-Liebe wird es für den FC Frohlinde (Kreisliga A) in diesem Jahr nicht mehr geben: Gegen den Verbandsligisten SSV Buer standen die drei Klassen tiefer spielenden "Brandheide-Burschen" durch die 0:3 (0:1)-Niederlage schließlich wieder mit leeren Händen da.

Keine Pokal-Liebe mehr

<p>Uli Gräf vertrat am Sonntag Udo Drees als Coach des FC Frohlinde an der Außenlinie. RN-Foto Engel</p>

 

Zum Schluss war es also wie immer bei den letzten Pokal-Knallern. Aber nach den Niederlagen gegen Westfalia Herne und dem DSC Wanne, war diesmal gegen das Team aus Gelsenkirchen mehr "drin". War es die 100-Jahr-Feier der Gäste, die den Spielern vielleicht in den Trikots steckte? Oder weshalb konnte man über die gesamte Spielzeit keinen großartigen Klassen-Unterschied erkennen?

Kaum Unterschied

Aber wie zuletzt gegen die klassenhöheren Konkurrenten schien ein Großteil der Frohlinder Mannschaft auch diesmal nicht so recht an ihre sichtbare Chance zu glauben. Warum überhaupt? Gleich die erste Chance hätte den Mut doch fördern sollen. Thomas Korn (2.) hatte das Leder volley knapp am Tor vorbei "genagelt". Der Ball war anscheinend so hart geschossen, dass sich die Nockensohle vom restlichen Schuhwerk löste. Dirk Vierhaus, immer noch gesperrter Rückkehrer von der Spvg Schwerin, hatte deshalb Zeit neue Treter aus der Kabine zu besorgen.

Uli Gräf, der den erkrankten Trainer Udo Drews an der Linie vertrat, witterte eine Chance: "Wir müssen nach vorne spielen!" Bitteschön. Nihat Güler wurde links freigespielt, doch der Querpass segelt parallel zur Torlinie ins Seiten-Aus. Hier hätte vielleicht Patrick Steble helfen können, doch der Mittelstürmer musste am Sonntag seinen Polizei-Dienst versehen. Wer sollte die Tore schießen?

Das tat dann doch der Favorit, dem vom FCF-Mittelfeld mit einem unnötigen Ballverlust unter die Arme gegriffen wurde. Statt nachzusetzen, gab es eine Diskussions-Runde. Und bei aller Meckerei übersehen, dass ein Buerer sich für das Geschenk mit dem Torjubel zum 1:0 (31.) bedankte.

Auf den Kopf gestellt

Das Spiel zu diesem Zeitpunkt quasi auf den Kopf gestellt. Frohlinde wehrte sich noch einmal richtig. Michael Maier (42.) köpft Richtung Winkel, der gegnerische Keeper war zu diesem Zeitpunkt der einzige, der Verbandsliga-Format zeigte. Der Stachel saß tief. Oder waren es hier jetzt "Nachwehen" des Frohlinder Familienfestes? Nach der Pause schien die Kraft nachzulassen.

Der SSV Buer nun verstärkt im Ballbesitz, profitiert beim 2:0 (70.) wieder von einem laschen Ballverlust. Lediglich Keeper Dünne ("Wo habt ihr eure Köpfe?") hatte den Ernst der Lage verstanden. Und war schließlich doch beim 0:3 (80.) machtlos.

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