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Kick-Off im Ratsaal

CASTROP-RAUXEL Der "Kick-off" - zu deutsch: "Anstoß" ist gemacht. Mit ihrem ersten Stadtforum "Sport der Älteren" haben Ulrich Romahn und Co. den Ball ins Rollen gebracht.

Bei ihrer Veranstaltung im voll besetzten Ratssaal hatte sich der Castrop-Rauxeler Stadtsportverband (SSV) mit seinem Vorsitzenden auf die Fahnen geschrieben, für eine Vernetzung des "gesunden Alterns" in der Europastadt zu sorgen.

Koordinierende Stelle

Angebote der Vereine, karikativen Einrichtungen sowie weiterer Anbieter im Stadtgebiet sollen nunmehr eine "koordinierende Stelle" bekommen, berichtete die SSV-Pressewartin Katharina Kruse: "Oftmals erfahren die interessierten Senioren nur zufällig von Angeboten; manchmal laufen Kurse zum gleichem Thema sogar parallel; diese Kräfte muss man bündeln." Zudem gelte es, den Senioren die Hemmschwelle zu nehmen, teilzunehmen.

Der Stadtsportverband werde sich wohl als "Schaltzentrale" anbieten, auch um die Kontakte zur Initiative "Initiative "Zukunft gestalten - aktiv und gesund älter werden in Nordrhein-Westfalen" des Landessportbundes (LSB) zu halten. Der LSB fördert auch kommunale Projekte. Kruse: "Mit Informationen, mit einer Datenbank, aber auch mit Geld."

Mit ihren "lebendigen Vorträgen" zeigten die Referenten den anwesenden Vereinsvertretern "neue Wege" auf, berichtete Katharina Kruse. In seinem Vortrag stellte Martin Oldengott, der Bereichsleiter Stadtentwicklung im Rathaus, die demografische Entwicklung bis ins Jahr 2019 dar. Kruse: "Das war äußerst interessant; wie es aussieht, wird die Castroper Innenstadt in den nächsten Jahren 'vergreisen'."

Auf den Vereinen und Institutionen kommt nunmehr vermehrt die Aufgabe zu, Kontakt mit den Älteren aufzunehmen. Kathrina Kruse: "Die Senioren könnten ja durchaus die Lücke schließen, die die 19- bis 26-Jährigen derzeit mit ihren Vereins-Austritten hinterlassen."

Auch für den Geist

Außerdem erläuterte die SSV-Sportärztin Dr. Edeltraud Kühle den gesundheitlichen Nutzen von Sport und Bewegung bis ins hohe Alter. Danach sei sportliche Betätigung nicht nur wichtig für den Körper, sondern im höchsten Maße auch für den Geist - sprich: Das Gehirn. Wovon laut Kühle auch Demens-Kranke profitieren könnten.

          

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