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Konjunktur bei Tore-Jagd der Frauen

CASTROP-RAUXEL Der Frauenfußball in Castrop-Rauxel hat in der Saison 2007/08 Hoch-Konjunktur. Nach "Vorreiter" Victoria Habinghorst sowie dem SV Wacker Obercastrop, Arminia Ickern und der Spvg Schwerin haben jetzt beim SuS Merklinde, Eintracht Ickern und SuS Pöppinghausen die Frauen die Tore-Jagd für sich entdeckt.

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Konjunktur bei Tore-Jagd der Frauen

Nachdem der SV Wacker Obercastrop (blaue Hemden) vor einem Jahr seine Premiere in der Frauen-Kreisliga feierte, haben jetzt auch Eintracht Ickern (güne Trikots), der SuS Merklinde und der SuS Pöppinghausen Frauen-Teams formiert.

Über 20 neu formierte Teams seien im Sommer im Fußballverband Westfalen für den Spielbetrieb angemeldet worden, berichtet Kurt Kunkel (Dortmund), der vormalige Kreisliga-Staffelleiter. Weshalb für die neue Saison gar vier neue Kreisliga-Staffeln - 20 anstatt 16 - aufgestellt werden mussten.

Nachdem die Teams aus Castrop-Rauxeler zuletzt mit den Teams aus Dortmund zusammenspielten, wurde dort nun gar eine eigene "Stadt-Liga" ins Leben gerufen. Die Manschaften aus der Europastadt kicken ab sofort zusammen mit den Herner Vereinen.

Drei Neu-Einsteiger

Die drei Castrop-Rauxeler Neu-Einsteiger werden von der ehemaligen Wacker-Spielerin Jennifer Weiß (SuS Merklinde), Werner Lindenblatt (Eintracht Ickern) und Heiko Wurzler (SuS Pöppinghausen) trainiert. Werner Lindenblatt, einst selbst im Fußball aktiv, gründete vor zwei Monaten, unter anderem auf Wunsch seiner beiden Töchter Lena und Stephanie Lindenblatt, die neue Frauen-Mannschaft von Eintracht Ickern. Seine Mannschaft werde im ersten Jahr wohl im "Tabellenkeller" die ersten Erfahrungen sammeln, sagte der Übungsleiter, "wir müssen noch lernen, zusammenzuspielen."

Dreimal Training

Heiko Wurzler, der zuvor anfangs Wacker Obercastrop betreute, entschloss sich nach seinem eigenen Vereinswechsel als Torwart zum SuS Pöppinghausen, auch hier eine Frauen-Mannschaft zu betreuen. Seit vier Monaten trainieren die Pöppinghausenerinnen dreimal pro Woche, um Wurzlers Wunsch gerecht zu werden: "Ich denke, wir siedeln uns zwischen dem zehnten und zwölften Platz in der Tabelle an."

Eher auf den "Spaß-Faktor" setzt Merklindes Trainerin Jennifer Weiß, die ihre Mannschaft seit drei Monaten trainiert: "Wir wollen Spaß haben; wenn dann noch der Erfolg dazu kommt, wäre es natürlich noch schöner." Den letzten Platz hat sie jedoch nicht für ihre Truppe "reserviert": "Wir wollen einen Platz im Mittelfeld."

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