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Korfball: Volksfest am Montag in Luxemburg

CASTROP-RAUXEL Einen Tag nach dem Ende des Qualifikations-Turniers zur Korfball-Eurocup-Endrunde war von "Volksfest-Stimmung" in Luxemburg zu hören. Das, und was sonst noch in den Korfball-Hallen Europas geschah.

Auf der Homepage des Grasshoppers Korfball-Teams werde der erste Sieg einer luxemburgischen Mannschaft bei einer Qualifikations-Runde in der zehnährigen Geschichte des Verbands überschwänglich gefeiert. So wurde es zumindest Dieter Fernow, dem Coach des KV Adler Rauxel übermittelt. Das 23:6 gegen Newcomer Evan Salus Padua (Italien) erfüllte die Mannschaft aus dem Nachbarland mit derart viel Stolz, dass dem Turnier-Auftritt eigens eine Kolumne gewidmet wurde. Auch der "Traum vom zweiten Sieg" wurde hier beschrieben. Der war nämlich gegen Edinburg City (Schottland) nur rund zwei Stunden später möglich. Lange Zeit hatten die Grasshoppers geführt. Erst als sie durch eine Verletzung in Unterzahl agieren mussten, kassierten sie die Treffer zum 6:6-Ausgleich und in der Verlängerung das "Golden Goal" zum 6:7.

Bereits am Samstagabend nahmen die Luxemburger die Niederlage gegen die "Brave Hearts" mit Humor. "Wir sind zwar nicht die Besten, haben aber die schönsten Frauen!", wurde als Ausspruch überliefert.

Der erste Platz des KC Mitcham (England) sei nicht von Ungefähr gekommen, so Fernow. Immerhin sechs Nationalspieler, die auch bei der Weltmeisterschaft im November in Brno (Tschechischen Republik) auflaufen werden, standen im Kader des Teams aus Süd-London - nicht mitgerechnet die Nachwuchs-Auswahlspieler.

Die italienischen "Newbies" von Evan Salus aus Padua hatten so ihre Probleme mit dem Regelwerk. Neben dem verbotenen Laufen mit dem Ball in der Hand war auch die die Verteidigt-Regel für die gelernten Basketballer absolutes Neuland. Weshalb sie nach der ersten Partie gegen FJEP Bonson (Frankreich/3:18) mit ihrer Rauxeler Patin Katharina Holtkotte auf dem Parkplatz im Schatten der Halle übten und in englischer sowie italienischer Sprache in den Regeln unterwiesen wurden.

Nach dem Turnier verordnete Dieter Fernow seinen Schützlingen zunächst "Trainingsfrei". Zumal Mitspielerin Kirsten Grabosch am Mittwoch, 10. Oktober, ihren 17. Geburtstag feiert - wahrscheinlich mit einigen Vereinskameradinnen und -kameraden.

  

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