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Krankenstation wird fertig

CASTROP-RAUXEL Vor einem Jahr zogen 40 Mädchen in das neue Waisenhaus von Hambantota. RN-Redakteurin Julia Grunschel sprach mit Michael Greef, Vorsitzender des Vereins "Castrop-Rauxel hilft den Flutopfern", über den Stand der Dinge.

Herr Greef, was gibt es Neues von Sri Lanka? Greef: Nur erfreulich Unspektakuläres. Die Krankenstation wird gerade fertig. Ansonsten gibt es keine großen Veränderungen.

Was heißt, die Krankenstation wird gerade fertig? Baulich heißt das, dass sie gestrichen und eingerichtet wird. Die medizinische Erstausstattung organisieren wir gerade kostenlos über den Ärtzeverein Castrop-Rauxel, der seine Beziehungen zu Pharmaunternehmen nutzt. Vor Ort läuft die Suche nach medizinisch geschultem Personal.

Ab wann kann die Station genutzt werden? Sicherlich im späten Oktober/November. Das deckt sich mit der Planung.

Was gehört denn alles zu dieser Station?Drei Behandlungszimmer und ein Büro. Eines der Behandlungszimmer ist als Isolierzimmer für zwei Kranke nutzbar. Außerdem gibt es einen Zugang von Außen. Die umliegende Bevölkerung soll die Station auch nutzen können, um im Notfall versorgt zu werden.

Wie sieht es mit der Spendenbereitschaft der hiesigen Bevölkerung aus?Die ist natürlich parallel zum medialen Interesse und dem Wissen darum, dass Hilfe geleistet wurde, zurückgegangen. Das ist aber nicht dramatisch. Wie wollten mittelfristig Hilfe leisten - das haben wir getan. Jetzt bleiben noch unsere Mitgliedsbeiträge und die monatlichen Spenden über fünf oder zehn Euro, zu denen sich Einzelne verpflichtet haben.

Wie geht es in Hambantota weiter?Im nächsten Jahr wollen wir eine Nutzgärtnerei einrichten. Dort sollen keine Blumen gezüchtet werden. Stattdessen sollen die Mädchen im Sinne einer Ausbildung lernen, wie sie diese Gärtnerei führen und vermarkten können. In einem Land, in dem Mädchen nachrangig sind, ist das schwierig, aber unser Fernziel ist, dafür zu sorgen, dass die Mädchen etwas lernen.

Was macht die Internetseite des Vereins? Die haben wir vor einem halben Jahr aus dem Netz genommen. Die Schülergruppe, die sie betreut hat, hat sich aufgelöst.

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