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Matthias Böhm: "Aufstieg wäre ein Traum"

CASTROP-RAUXEL Nach einer halbjährigen Sperre im Zuge seines Vereinswechsels von Roland Rauxel zum Post SV hat der Tischtennisspieler Matthias Böhm am Wochenende sein Comeback in der Bezirksliga gefeiert. Jörg Laumann sprach mit der neuen Nummer eins des Post SV über seine Eindrücke vom 9:6-Sieg gegen TTT Bochum und seine persönliche Bilanz.

Von meinem persönlichen Ergebnis her natürlich nicht. Wichtig ist aber vor allem, dass wir als Mannschaft einen Erfolg gefeiert und dabei die Partie nach einem 2:5-Rückstand noch gedreht haben. Ich konnte immerhin einen wichtigen Punkt im Doppel dazu beisteuern. Nachdem ich zuvor acht Monate lang kein Meisterschaftsspiel absolviert hatte, war ich im Einzel in vielen Situationen ganz einfach zu nervös.

Hat es Sie zusätzlich verunsichert, dass Sie im ersten Einzel fünf Matchbälle vergeben haben? Böhm: Das war sicherlich keine einfache Situation. Letztlich muss man solche Misserfolge aber einfach abhaken. Es wäre schön gewesen, wenn ich bei meinem Debüt für den Post SV gleich ein Einzel gewonnen hätte. Jetzt ist es aber eben anders gelaufen.

Im Doppel mit Jörg Wagner haben Sie einen Fünf-Satz-Erfolg verzeichnet. Bleiben Sie als feste Doppelpaarung im weiteren Verlauf der Saison zusammen? Böhm: Ich denke schon, dass wir beide weiterhin im Doppel zusammenspielen werden. Wir haben schon während meiner Spielpause regelmäßig zusammen trainiert und harmonieren gut miteinander.

In der Rückschau: Wie schwer ist es Ihnen gefallen, ein halbes Jahr lang beim Post SV nur zu trainieren und nicht selbst bei den Meisterschaftsspielen an der Platte zu stehen? Böhm: Eine solche Situation tut schon weh, weil man selbst gerne ins Geschehen eingreifen würde. Bis auf eine Partie habe ich in der Hinrunde alle Meisterschaftsspiele des Post SV miterlebt, war aber eben leider nur Zuschauer.

"Mein Ziel ist es vor allem, gut zu spielen"

Sie haben immer betont, dass für Sie vor allem der Spaß am Sport im Vordergrund steht. Sind Sie mit der Stimmung bei Ihrem neuen Verein zufrieden? Böhm: Ja, absolut. Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden. Der Zusammenhalt im Team und die mannschaftliche Geschlossenheit sind wirklich sehr gut. Das hat man auch im Spiel gegen TTT Bochum sehen können.

Was ist für den Post SV in dieser Saison noch möglich? Böhm: Wir stehen derzeit auf dem dritten Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation berechtigen würde. Wenn wir einen guten Lauf entwickeln sollten, können wir vielleicht sogar den direkten Aufstieg in die Landesliga schaffen. Wichtig sind dabei natürlich vor allem die Spiele gegen die Spitzenteams, in denen wir sicherlich nicht chancenlos sind. Immerhin haben wir beim aktuellen Tabellenführer Post SV Langendreer in der Hinrunde gewonnen.

Haben Sie sich persönlich ein Ziel für die Rückrunde gesetzt? Böhm: Mein Ziel ist es vor allem, gut zu spielen. Am Ende der Saison möchte ich natürlich gerne auch eine positive Einzelbilanz vorweisen können. Vorrangig ist aber der Erfolg der Mannschaft. Ein Aufstieg mit dem Post SV wäre meine Traumvorstellung.

Was erwarten Sie im nächsten Spiel am Sonntag bei der DJK Wattenscheid II? Böhm: Das wird sicherlich keine leichte Partie. Auch wenn die Wattenscheider aktuell nur auf dem neunten Platz stehen, dürfen wir sie keineswegs unterschätzen. In der Hinrunde haben wir das Heimspiel gegen diesen Gegner mit 5:9 verloren.

Matthias Böhm, 33, ist seit Jahresbeginn 2008 für den Post SV in der Tischtennis-Bezirksliga spielberechtigt. Bereits im Alter von 16 Jahren errang der gebürtige Bochumer den Vize-Titel bei den dortigen Stadtmeisterschaften. In der Folgezeit war er unter anderem für den TV Gerthe, TTC Harpen, SV Wetter und Roland Rauxel aktiv. Matthias Böhm lebt in Herdecke und betreibt dort eine Haus- und Grundtsücksverwaltung und eine EDV-Dienstleistungsfirma.

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