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Moschee als Nachbar vom Stadion?

CASTROP-RAUXEL Während sich der Bürgermeister bekanntlich beharrlich weigert, mögliche Standorte für die geplante Moschee der Ditib-Gemeinden zu benennen, kursiert in politischen Kreisen dafür neben dem Eon-Gelände auch der Ascheplatz an der Bahnhofstraße.

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Der Entwurf der Ditib-Moschee.

Der Aschenplatz an der Bahnhofstraße zwischen Rathaus und Stadion.

Der nämlich, so heißt es, werde nicht mehr benötigt und könne durchaus verkauft werden. Natürlich mit dem Bestreben, den Verkauferlös im sportlichen Bereich zu reinvestieren. Wie aus Polit-Kreisen verlautete, könnte davon möglicherweise der Sportplatz an der Uferstraße profitieren.

Hatte Beisenherz auch vor Wochen schon die Losung ausgegeben, in Sachen Standort "keine Sau durchs Dorf jagen zu wollen", wird hinter vorgehaltener Hand in Verwaltung und Politik spekuliert. Von Minaretten, die das Rathaus überragen könnten, wollen jedenfalls angeblich gut informierte Polit-Kreise wissen.

Wunsch-Standort?

Für FWI-Fraktionschef Manfred Postel, von uns dazu befragt, geht die Richtung eindeutig nach Habinghorst, zumal dort an der Oskarstraße und an der Langen Straße bis zum ehemaligen Kraftwerk hinüber sehr viele Türken wohnten. Beim alten Ascheplatz winkt Postel ab: "Der Technische Beigeordnete hat zwar betont, dass der sehr wohl zum Verkauf anstehe, aber ich glaube kaum, dass dies der Wunsch-Standort der Ditib-Gemeinden ist."

Sie haben bekanntlich bei der Vorstellung ihres Projekts stets betont, in Abstimmung mit der Stadt möglichst einen Standort zu finden, der mittig zwischen den Gemeinden in Ickern und auf Schwerin angesiedelt ist.

Erst am Ende des Ramadans, also im Oktober, soll es in den beiden Gemeinden eine Grundbefragung zum Moscheebau geben.

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Der Entwurf der Ditib-Moschee.

Der Aschenplatz an der Bahnhofstraße zwischen Rathaus und Stadion.

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