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Nörgelei soll aufhören

CASTROP-RAUXEL Rund um das Ayurveda-Projekt am Stadtmittelpunkt soll endlich Ruhe einkehren. Der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt hofft in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, die hartnäckigen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des baulichen Zuschnitts und der Nutzungsstruktur aus der Welt schaffen zu können.

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Nörgelei soll aufhören

Der Medical Park Ruhr, das Ayurveda-Projekt von Thomas Vallomtharayil am Europaplatz.

"Jede Frage der Grünen und der FWI kann zufriedenstellend beantwortet werden", kündigt Heiko Dobrindt an. "Stimmt in allen Etagen die Baunutzung mit der Nutzungsgenehmigung überein?" lautet eine der von Notburga Henke (Die Grünen) gestellten Fragen.

Einige Anwohner und die FWI beschäftigt vor allem die nicht realisierte Tiefgarage und eine stattdessen angepachtete Fläche am Europaplatz, auf der geschützte Bäume gefällt worden sein sollen. "Warum ist die Verwaltung hier nicht eingeschritten?", fragt die FWI. Und: "Für 2500 Quadratmeter städtische Fläche soll es einen Pachtvertrag geben.

 Wie wurde die Pacht, die angeblich unter 100 Euro/Monat für 2500 Quadratmeter liegen soll, ermittelt?" Ausschuss-Vorsitzender "Charly" Plücker (SPD) setzt genauso wie Oliver Lind von der CDU auf ein Ende der Debatte. "Soetwas schadet dem Investitionsklima. Castrop-Rauxel braucht aber Investoren, die Arbeitsplätze schaffen", so Plücker.

Castrop-Rauxel braucht Investoren

 Und Oliver Lind meint, dass das Gebäude doch wirklich ansehnlich geworden sei. "Von einer ewigen Polarnacht kann nicht mehr die Rede sein. Die Bebauung ist gegenüber den Anfangsplänen erheblich aufgelockert." Und die Nutzungsstruktur habe letztlich die Politik nicht zu interessieren. "Das ist Sache des Investors. So ein Projekt braucht für seine Wirtschaftlichkeit einen gewissen Mix", erklärt Oliver Lind.

 Der Betriebsausschuss für Stadtentwicklung tagt in öffentlicher Sitzung am Donnerstag, 30. August, ab 17 Uhr im Ratssaal.

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