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Obercastrop zählt zu den Favoriten

CASTROP-RAUXEL Nur noch drei Fußball-Clubs aus Castrop-Rauxel spielen in der Saison 2007/08 in der Bezirksliga: der SV Wacker Obercastrop, die Spvg Schwerin und der SV Yeni Genclik.

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Nach einer gelungenen Bezirksligasaison 2006/07, die für den Aufsteiger auf Platz vier endete, trauen nicht wenige dem SV Wacker Obercastrop in der kommenden Spielzeit die Rolle des Mitfavoriten zu. Allerdings ging die "Generalprobe" im Kreispokal (0:1 beim A-Ligisten SG Herne 70) gründlich daneben. Trainer Uwe Esser gibt sich entsprechend zurückhaltend. "Alle haben noch unseren starken Auftritt in der Rückrunde in Erinnerung", sagt er. "Von dieser Form sind wir derzeit aber noch ein ganzes Stück entfernt." Letztlich müsse es aber immer das Ziel sein, sich weiter zu verbessern. Zusätzliche Stärke im Defensivbereich erhofft sich Esser von den Neuzugängen Dirk Laudien (Constantin Herne) und Marcel Heinen (SuS Merklinde). Der Abgang von Keeper Michael Esser soll durch Jan Nöthe (SuS Merklinde) und Nachwuchstalent Patrick Hammerschmidt (Spvg Schwerin) kompensiert werden.

Neues Gesicht

Am Ende einer erfolgreichen Saison, in der sogar die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zu Landesliga erreicht wurde, stand bei der Spvg Schwerin der am Ende nicht mehr überraschende Abgang von Trainer Bodo Sievers. Unter der Führung seines Helmut Schulz präsentiert sich die Mannschaft 2007/08 mit neuem Gesicht. Zwölf Stammkräfte haben die "Blau-Gelben" verlassen. 14 neue Spieler sind in den Kader integriert worden, darunter auch einige Talente aus der eigenen A-Jugend. Aufgrund des personellen Umbruchs sind die Prognosen für den Saisonverlauf verhalten. "Wir wollen mit euch Erfolge feiern", lautete zumindest die Maßgabe des 1. Vorsitzenden Horst-Dieter Reuter an die Mannschaft. Zumindest im Kreispokal präsentierten sich die Schweriner bereits bestens aufgelegt: Unter der Woche wurde A-Ligist BW Börnig mit 7:1 abgefertigt.

Turbulente Wochen

Turbulente Wochen und Monate liegen hinter dem türkischen Club aus Castrop-Rauxel. Zwar schloss der SV Yeni Genclik die vergangene Bezirksliga-Saison, seine zweite nach dem Aufstieg, auf einem passablen achten Tabellenplatz ab, leistete sich jedoch in der Rückrunde etliche hohe Niederlagen. Als Konsequenz musste Trainer Namir Mehmedovic während der Vorbereitung zur neuen Spielzeit den Verein verlassen. Unter der Ägide des Vorsitzenden Turhan Ersin, der zunächst auch als Interimstrainer agiert, will Yeni den schwachen Eindruck der letzten Halbsaison vergessen machen. "Wir haben keine Aufstiegsambitionen", erklärt Ersin. "Vorrangig ist für uns, dass wir zur guten Stimmung zurückfinden, die uns seinerzeit in die Bezirksliga getragen hat." Neu zum Kader gehören unter anderem mehrere junge Akteure, die vom ASV Lütgendortmund zu Yeni gewechselt sind. Die geplante Verpflichtung von Ali Demir scheitert voraussichtlich an dessen aktuellem Arbeitgeber TSK Herne.

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