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Fußball-Bezirksliga in Castrop-Rauxel

Obercastrops Goalgetter Elvis Shala war im Topspiel gegen Langenbochum nicht zu halten

Castrop-Rauxel Was für eine Macht-Demonstration: Der SV Wacker Obercastrop (1.) hat im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga mit vier Punkten Vorsprung nun für klarere Verhältnisse an der Spitze gesorgt: Mit einem 5:0 (2:0) wurden der bis dato hartnäckigste Verfolger Westfalia Langenbochum in die Hertener Heimat geschickt.

Obercastrops Goalgetter Elvis Shala war im Topspiel gegen Langenbochum nicht zu halten

Auch von Gegnern, die im Anflug waren, ließ sich Obercastrops Goalgetter Elvis Shala (am Ball) im Spitzenspiel der Bezirksliga nicht beirren. Ihm gelangen gegen Westfalia Langenbochum am Sonntag beim 5:0 drei Tore.Foto Engel Foto: Volker Engel

Die Tore von Elvis Shala (3), Phils Rosenkranz und Alexander Wagener, machten vor 167 zahlenden Zuschauer den Unterschied zahlenmäßig deutlich. Es war schön etwas los in der Erin-Kampfbahn. Schon der Polizei-Mannschaftswagen am Eingang zeigte an, dass dort ein brisantes Spiel stattfindet und vielleicht doch mit mehr als nur Fußball gerechnet wurde.

Zum Glück blieb der Ball im Mittelpunkt. Bis zur 55. Minute, da unterbrach der gute und erst 18-Jährige Schiedsrichter Yannik Rupert (Dortmund) die Begegnung für zwölf Minuten wegen eines Gewitters. Donner, Blitz und Hagel ließen ein Weiterspielen nicht zu.

Den Gästen aus Herten wird die Zwangspause recht gewesen sein. Denn schon in der ersten Halbzeit standen sie wie begossene Pudel auf dem Kunstrasen herum.

Die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu hatte von Anfang an das Kommando übernommen. Schon in der Anfangsphase lagen Tore in der noch 27 Grad warmen Luft. Doch Dirk Jasmund (2.) und Bastian Fritsch (3.) trafen mit ihren Kopfbällen nur die Querlatte. Die Westfalia versuchte mit zwei Schüssen aus der Distanz etwas Luft zu bekommen. Doch Wacker ließ keine Atempause zu. Coach Uzunoglu sagte hinterher: „Wir haben im Kollektiv alles kontrolliert.“ Und in Person von Elvis Shala auch zum 1:0 (35.) getroffen, nachdem es schon jede Menge guter Chancen gab. Ob von Stefan Kitowski, oder jede Menge von Shala gab. Aber der Torjäger traf zum 2:0 (42.), als er nach einem Sprint von der linken Seite mit dem linken Fuß ins lange Eck abschloss. Der Jubel war titelverdächtig.

Es kam für den Tabellenzweiten noch schlimmer. Es gab das 3:0 (55.) von Phil Rosenkranz zu verdauen. Blitzsaubere Tore hier, Donnerwetter von oben. Daher gab es die Unterbrechung: Die Fans flüchteten Richtung Vereinshaus, die Spieler in ihre Kabinen. Das Wetter wurde besser, das Spiel für Langenbochum nicht. Nochmals Shala zum 4:0 (60.) und der für ihn eingewechselte Alexander Wagener mit dem 5:0 (74.), legten noch zum 5:0 etwas für die Galerie drauf.

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