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Vandalismus im Erinpark 

Pflastersteine herausgerissen und auf den Teich geworfen

Castrop-Rauxel Es ist nicht das erste Mal und doch ist das Aufregpotenzial unvermindert groß. Im Erinpark haben Unbekannte Vandalismus betrieben und damit nicht nur eine Gefahrenstelle geschaffen, sondern auch die Tierwelt empfindlich gestört. Und so richtig kann der Schaden derzeit auch nicht beseitigt werden. 

Pflastersteine herausgerissen und auf den Teich geworfen

Unbekannte rissen im Erinpark zahlreiche Plastersteine aus dem Weg und schmissen diese auf die Eisfläche. Foto: Stadt

Als eine „richtige Sauerei“ bezeichnet August Wundrok den neuerlichen Vandalismus-Vorfall. Er informierte unsere Redaktion über die Geschehnisse im Erinpark am Dienstag dieser Woche. Unbekannte haben dort, am Teich eins, zahlreiche Pflastersteine aus dem Gehweg gerissen und neben anderen Gegenständen auf die Eisfläche geschmissen. „Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch noch gefährlich“, so Wundrock. Schließlich hätte Passanten an dieser Stelle leicht umknicken können. Obendrein würde die Tierwelt am und vor allem im Teich durch die auf die Eisfläche geschmissenen Steine empfindlich gestört. „So etwas muss doch nicht sein. Die Leute denken einfach nicht nach, was sie da machen und was das für Folgen hat“, wettert Wundrok.

 

Pflastersteine herausgerissen und auf den Teich geworfen

Das Loch in der Pfalsterdecke des Erinparks wurde übergangsweise mit Schotter und Sand aufgefüllt Foto: Till Meyer

Es ist nicht der erste Vorfall im Erinpark, der für Ärger sorgt. So wurde zum Beispiel am 28. Januar diesen Jahres ein 19-Jähriger dort am helllichten Tage von zwei Männer überfallen (wir berichteten). Und August Wundrok weiß noch von anderen Vorfällen zu berichten: „Ich habe da auch schon Haschisch-Tütchen gefunden. Ganz zu schweigen von dem vielen Müll und den zerbrochenen Flaschen, die da oft rumliegen. Schlimm ist das.“ Die Stadt reagierte nach Bekanntwerden des neuerlichen Vandalismus-Vorfalls umgehend.

Schaden provisorisch beseitigt

Mitarbeiter des Bereiches Stadtgrün und Friedhofswesen waren am Mittwoch bereits vor Ort, um den entstandenen Schaden zu beheben. Eine vollständige Reparatur war jedoch noch nicht möglich. Stadt-Pressesprecherin Nicole Fulgenzi erklärt auf Nachfrage: „Diese kann erst nach der Kälteperiode erfolgen, denn Pflasterarbeiten funktionieren einfach nicht bei Frost.“ Diese Arbeiten wird dann der EUV-Stadtbetrieb übernehmen.  Die Mitarbeiter des Bereiches Stadtgrün und Friedhofswesen schütteten das gut einen Quadratmeter große Loch übergangsweise mit Schotter und Sand zu. Damit wurde zumindest die Gefahrenstelle als solche beseitigt. Und obwohl der kommunale Ordnungsdienst im gesamten Stadtgebiet unterwegs sei, also auch im Erin-Park, könnten solche Vorfälle nicht vollständig verhindert werden. „Eine flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Kontrolle ist eben ausgeschlossen“, so Fulgenzi. 

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