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Raus aus dem Tabellenkeller

CASTROP-RAUXEL Beim direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga Nord hat die KG Castrop-Rauxel (Samstag, 13 Uhr) beim Aufsteiger SKG Sontra erstmals in dieser Spielzeit einen Auswärtspunkt vor Augen.

Raus aus dem Tabellenkeller

Auf die Wurfkünste von Routinier Klaus Mestenhauser müssen die KG Castrop-Rauxel beim Gastspiel in Sontra verzichten.

Die Gastgeber zieren nach drei Spieltagen bislang punktlos das Tabellen-Ende. Insbesondere das 0:3 von Sontra am zweiten Spieltag gegen Eintracht Heringen gibt für das KG-Sextett einigen Anlass zur Hoffnung.

Zwar unterlag die SKG seinerzeit nur mit 16 Holz Rückstand. Die Niederlage sowie die bislang klaren Auswärtspleiten in Nordhorn und Neuhof aber zeigen, dass die Hessen durchaus Probleme im neuen Liga-Umfeld haben.

Auswärts bislang auf verlorenem Posten

Was im Kellerduell mit den Europastädtern jedoch für beide Teams gleichermaßen zählt. Denn auch die hiesige KG liegt mit einer Bilanz von -2 im unteren Tabellendrittel und war zum Saisonauftakt in Neuhof auswärts klar auf verlorenem Posten. Umso wichtiger sei es, so KG-Pressewart Joachim Müller, in Sontra vielleicht einen Punkt zu ergattern und so den Bilanz-Unterschied zum Aufsteiger auf drei Zähler auszubauen.

Dazu sind ohne Frage auf den Kunststoff-Bahnen in der Nähe von Kassel höhere Holzzahlen notwendig als noch zuletzt daheim, als man gleich viermal unter 800 Holz blieb. Denn Sontra wirft auf den eigenen Bahnen regelmäßig über 5200 Holz. SKG-Kegler Marcus Kachel hat bereits zu Saisonbeginn die 900-Holz-Marke überboten.

Eine weite Reise an die Grenze zu Thüringen und eine Umstellung auf ungewohnte Kunststoff-Bahnen wird also abermals notwendig sein. Genau wie zum Saisonauftakt in Neuhof, als man mit nur 21 Zusatzpunkten die "Höchststrafe" bekam.

Heimische Holzbahn als Trumpf

Da wollen die Holzbahn gewohnten Müller & Co. jetzt natürlich für Wiedergutmachung sorgen. Wie übrigens insgesamt sechsmal in dieser Spielzeit auf auswärtigen Kunststoff-Bahnen. Was in der Fremde stets für Unbehagen sorgt, kann sich in Zukunft jedoch auf den heimischen Holzbahnen als Punktegarant erweisen.

So will man an der Wartburgstraße im Kampf um den Klassenverbleib einen besonderen Trumpf ausspielen: Auf heimischen Bahnen keine einzige Partie komplett aus der Hand geben.

Personell wird in Sontra der ohnehin dünne Kader der Europastädter wohl erneut durch Dieter Springer ergänzt. Denn neben dem Rekonvaleszenten Klaus Mestenhauser, der nach seinem erzwungenen "Aus" nach sechs Würfen im letzten Heimspiel notoperiert wurde, fällt auch der abermals beruflich verhinderte Stefan Sonnhalter aus.

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