Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

mlzJalal (20) auf der Flucht

Sein Kampf für die Freiheit von Ahwaz geht in Castrop-Rauxel weiter

Sein Kampf für die Freiheit von Ahwaz geht in Castrop-Rauxel weiter

Jalal, 20 Jahre alt, geflüchtet aus der Provinz Khuzistan im Süden des Iran. Heute lebt der Araber in Habinghorst.  Foto: Tobias Weckenbrock

Castrop-Rauxel Er heißt Jalal. Mehr vom Namen des 20-jährigen Arabers sollen wir nicht schreiben. Wir treffen ihn am Berufskolleg, wo er für Gegenwart und Zukunft in Deutschland lernt. Seine Gedanken aber sind in seiner Heimat Ahwaz an der Grenze Irans zum Irak. Ein unfreies Land, so empfindet er es. Aber es scheint, als lebe er in Castrop-Rauxel aktuell noch gefährlicher.

Wer die Geschichte von Jalal erzählen will, muss eigentlich erst bei der seiner Heimat anfangen. Er ist Araber, kein Perser, obwohl er aus dem Iran kommt. Aus der Grenzregion um die Millionenstadt Ahwaz, die in die iranischen Verwaltungsprovinzen Khuzistan und Hormozgan aufgeteilt ist. Und die das gleiche Glück - oder aber das gleiche Schicksal - teilen: Es ist eine der an Rohstoff reichsten Regionen der Welt, voll von Öl, im Ersten Golfkrieg (1980 bis 88) Ziel irakischer Angriffe und Eroberungsfeldzüge. Diese zerstörerische Zeit ist vorbei, aber die Zeit des Leides, der Unterdrückung, der Ungleichbehandlung der Araber, die dort leben, nicht. Jalal kämpft dagegen.

Entdecken Sie mit MLZ+ die neuen Premium-Artikel der Münsterland Zeitung!

Jetzt einfach anmelden und kostenlos weiterlesen