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Sonne über dem Rathaus

CASTROP-RAUXEL Für 580 000 Euro holt sich die Stadt jetzt die Sonne aufs Rathaus. Seit Montag dieser Woche laufen die Bauarbeiten zur Errichtung der Photovoltaikanlage, die noch in diesem Jahr Strom ins RWE-Netz einspeisen soll. Und das bekanntlich nicht zu knapp.

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Sonne über dem Rathaus

Auch auf dem BBZ in Dingen wird derzeit eine Solaranlage installiert.

Die flächenmäßig größte Solaranlage in unserer Stadt leistet in der Spitze 100 Kilowatt Peak und liefert im Jahr rund 83 000 Kilowattstunden elektrischer Leistung und spart satte 54 000 Kilogramm Kohlendioxid ein. Der Stadtbetrieb EUV als Betreiber, der die Dachfläche des Rathauses vom städtischen Immobilienmanagement gemietet hat, rechnet vorsichtig mit einem Ertrag von rund 44 000 Euro im Jahr. "Wenn alles wie geplant läuft und die die Wetterbedingungen passen", so EUV-Chef Michael Werner. Derzeit beträgt die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 49,2 Cent pro produzierter Kilowattstunde.

1750 Quadratmeter

Die Module werden auf allen fünf Blöcken des Rathaus-Dachs aufgeständert und bedecken etwa eine Fläche von 1750 Quadratmetern. Der Strom wird übrigens von der Kopfseite des Rathauses, dem Block F, über die Attika gelegt, dann verschwindet die Leitung gleich wieder im Gebäude. Auch ein aufmerksamer Betrachter wird also von außen gar nicht viel sehen können. Für öffentliche Besichtigungen ist die Anlage nicht vorgesehen.

25 Prozent vom Energiefonds

Der Energiefonds hat eine 25-prozentige Anschubfinanzierung für das Projekt geleistet, das mindestens 20 Jahre laufen soll und als weiteres Indiz gilt für die Anstrengungen der Stadt, Modellkommune für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu werden.

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