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Spvg Schwerin: Mit Spaß in der Mannschaft zum Erfolg

Juniorenfußball

Mit fünf Punkten Vorsprung haben die D1-Junioren der Spvg Schwerin die vergangene Kreisliga-A-Saison erfolgreich als Tabellenerster beendet. Doch viel Zeit zum Verschnaufen gibt es nicht.

Schwerin

von Sarah Rütershoff

, 20.06.2018
Spvg Schwerin: Mit Spaß in der Mannschaft zum Erfolg

Die D1-Junioren der Spvg Schwerin mit Co-Trainer René Kiefert (v.l.), Louis Kafinek, Guiseppe Iannone, Enes Ibrahim, Hasan Solmaz, Leon Kühn, Malte Sausmikat, Raschid Dabliz, Phil Gresch, Devin Mucha, Leonie Herbst, Marlon Jakubus, Tyler Kiefert, Jamal Ahabjan, Karam Rajab, Finn Köhler, Co-Trainer Frank Jakubus und Trainer Harald Krol. Es fehlt Rami Mouhamad Moustafa.

Denn nach der Saison ist vor der Saison. Geschlossen geht das Team in die C2 „hoch“, wo schon die nächsten Herausforderungen auf die 12- und 13-Jährigen warten. Auch wenn es für die D-Junioren der Spvg Schwerin in der Hinrunde noch nicht ganz so rund lief und die Besten-Gruppe ohne sie auskommen musste, so hat sich zum Ende der Saison doch gezeigt: Sie können mit Drucksituationen umgehen und sind sehr wohl in der Lage, ihren Kampfgeist in wichtigen Spielen zu zeigen. Belohnt wurden sie dafür mit dem ersten Tabellenplatz in der Kreisliga A allemal und übertrafen nicht nur ihre eigenen Erwartungen, sondern auch die der Trainer. Wir stellen die Mannschaft als unser „Jugendteam der Woche“ vor.

Ziel der Mannschaft war nach der nicht allzu erfolgreichen Hinrunde, unter die ersten drei Teams zu kommen, wie Co-Trainer Frank Jakubus erzählt. Umso erfreulicher war es für ihn und seine beiden Trainerkollegen, Harald Krol und René Kiefert, sich nach sechs von insgesamt sieben gewonnenen Spielen, doch gleich den ersten Platz zu sichern. Zukünftig startet das Team, das ausschließlich aus Jungjahrgängen (2005er) besteht, als C2-Junioren in die nächste Saison.

Eingeschworenes Team

Ein großer Teil der Mannschaft spielt schon seit der Minikicker-Zeit (seit 2011) zusammen und wurde nach und nach durch Habinghorster, Herner und Dortmunder Spieler verstärkt. Mit von der Partie ist auch seit fünf Jahren Leonie Herbst – das einzige Mädchen in der Truppe. Doch mittlerweile ist sie eine „feste Säule in der Abwehr“, so Co-Trainer Jakubus. „Anfangs haben die Jungs nicht so gerne zu ihr hingespielt, doch heute ist sie voll integriert und lässt sogar einige Jungs alt aussehen, was das Spielerische betrifft.“ Angebote des SC Lütgendortmund und somit die Möglichkeit, in einer Mädchenmannschaft mitzuspielen, habe Leonie für die kommende Saison noch ausgeschlagen. „Sie will die nächste Saison noch mit den Jungs weiterhin zusammenspielen“, so Jakubus und erklärt, dass sie dafür nur eine Ausnahmegenehmigung beantragen musste. Unüblich, aber möglich.

Ab nächster Saison auf Großfeld

Mittlerweile habe sich der Kader um weitere zwei Spieler erweitert, sodass das Team in der kommenden Saison auf 17 Spieler bauen kann. Doch das ist auch notwendig. Denn während die Truppe in der D-Jugend noch mit neun Mann auf dem Feld stand, ist in der C-Jugend Schluss damit: Ab sofort wird mit elf Spielern auf Großfeld gespielt, woran sich die jungen Spieler erst noch gewöhnen müssen.

Woran sich allerdings nichts ändern soll, ist der Spaß in der Mannschaft. Auch in der neuen Saison wollen die Trainer diesen nicht zu kurz kommen lassen. „Der Erfolg kommt dann ganz von alleine“, ist sich Jakubus sicher.

Geplant ist für die Saisonabschlussfeier ein mannschaftsinternes „Bubble Ball Turnier“. Zudem soll es noch auch Ausflüge in die Eishalle in Herne oder gemeinsame Stadionbesuche geben. Dadurch soll die Mannschaft noch weiter zusammenwachsen. Hinzu kommt die Gabe vieler Spieler, den eigenen Kampfgeist nicht so schnell zu verlieren – auch wenn es mal nicht so läuft.

Bei den aktuellen Stadtmeisterschaften haben die Schweriner es ins Finale geschafft. Am Samstag, 23. Juni, treffen sie ab 12.15 Uhr auf den SuS Merklinde. „Wenn der Teamwille wie in den letzten Spielen da ist, können wir das schaffen“, ist sich Jakubus sicher, „mit Druck können wir schließlich sehr gut umgehen.“