Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TuS: Zweimal riss der Faden, dann war's zu spät

ICKERN Zweimal riss den Handballern des TuS Ickern (12.) während der 60 Landesliga-Minuten beim HSC Recklinghausen (8.) der Spielfaden. Am Ende fanden sie ihn nicht wieder und verloren mit 24:31 (10:15).

TuS: Zweimal riss der Faden, dann war's zu spät

„Wir konnten unser volles Potenzial nicht abrufen; vier Spieler haben keine Normalform erreicht; das sind zuviele, um ein Spiel zu gewinnen“, blickte Ickerns Coach Stephan Pade auf die Begegnung in der Kreisstadt zurück.  Während die Ickerner Keeper Tristan Ziesmann und André Wuttke nicht richtig ins Spiel kamen, warfen ihre Mitspieler auf der Gegenseite den HSC-Torwart regelrecht warm, ärgerte sich Pade: „Der ist eigentlich kein überragender.“Erster „Blackout“   Kurz vor der Halbzeitpause ereilte die Ickerner der erste „Blackout“: In Überzahl kassierten sie drei Tore in Folge, da sie nach Ballverlusten bei den Recklinghauser Tempogegenstößen nicht zurückliefen. Die Folge: Nach dem 9:9 gerieten die Europastädter deutlich mit 10:15 ins Hintertreffen. "Da hat es geknallt in Karton“, brachte Stephan Pade seine Halbzeit-Predigt auf den Punkt. Des Trainers vehemente Ansprache verfehlte seine Wirkung nicht: Die Ickerner setzten zu einem Zwischenspurt an, der sie zum 17:17 führte.  Bis zum 20:20 blieb das Pade-Team „auf Augenhöhe“ mit dem Gastgeber. Danach ereilte die Castrop-Rauxeler erneut das Dilemma der ersten Halbzeit. Pade: „Der Faden ist erneut abgerissen.“ Im Angriff trafen die TuS-Akteure nicht ins Netz. Und in der Abwehr ließen sie die Gastgeber eins ums andere Mal ungehindert auf ihr Gehäuse werfen. Zweite böse Phase Recklinghausen ging mit 24:21 in Führung. Beim Spielstand von 23:25 mit einer offensiveren Deckung „barfuß oder Lackschuh“ gespielt, erzählte Coach Pade. Weshalb sich sein Team ohne den mit drei Zeitstrafen disqualifizierten Björn Böcking eine Reihe von Gegentreffern einfing. Nachdem die Ickerner am sechsten Spieltag die Gelegenheit verpassten, sich ein ausgeglichenes Punkte-Konto zuzulegen, gilt es für sie am Sonntag, 28. Oktober, sich dem Abstiegssog zu entziehen. Dann kommt der mit 4:6 Zählern punktgleiche FC Schalke 04 (10.). K -as  

Anzeige
Anzeige