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Fußball-Kreisstruktur-Reform

Vereine treffen sich am 24. November

CASTROP-RAUXEL Für Donnerstag, 24. November, hat Peter Wach, Geschäftsführer der Spvg Schwerin und Staffelleiter der lokalen Ligen B2 und C3, das Treffen bezüglich der Fußball-Kreisstruktur-Reform einberufen.

Vereine treffen sich am 24. November

Hat bereits neun Zusagen für das Treffen: Kreisliga-Staffelleiter Peter Wach.

Um 19 Uhr treffen sich die Vertreter der Vereine im Vereinsheim der Spvg Schwerin. Bisher haben neun Castrop-Rauxeler Vereine bei Wach zugesagt. Das Treffen ist notwendig, denn zur Saison 2013/14 sollen die 16 Castrop-Rauxeler Klubs in den Kreis Recklinghausen eingegliedert werden, und somit den Fußballkreis Herne verlassen müssten. Längere Anreisen zu Auswärtsspielen wären die Konsequenz.

Kreisstruktur-Reform: Stimmen aus der Region

Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Marc Böttger, Sportlicher Leiter Eintracht Ickern.
Sven Augat (Vorsitzender SV Dingen): "Ich bin dagegen. Das ist totaler Mumpitz."
Marc Böttger (Sportlicher Leiter Eintracht Ickern): "Wenn alles vernünftig strukturiert ist, dann sehe ich die Gefahr langer Anfahrtswege nicht."
Theo Schürhoff (Geschäftsführer Wacker Obercastrop): "Für die Jugend sind die Wege zu weit, wir haben bereits jetzt genug Probleme, Autos dafür zusammen zu bekommen."
Jürgen Hahn (Geschäftsführer SuS Merklinde): "Uns wäre am liebsten, alles würde so bleiben, wie es ist."
Manfred Goerke (Ehrenvorsitzender SuS Pöppinghausen): "Warum nimmt man uns da raus und lässt den kleinen Kreis Herne dann weiter bestehen. Dann soll man doch auch Herne dem Kreis Bochum oder Gelsenkirchen zuschlagen."
Marc Ferchland (Adler Rauxel): "Ich sehe den Sinn darin nicht. Man kennt die Herner Vereine, man kennt die Wege. Jetzt soll das künstlich aufgespalten werden."
Kurt Kerschner (VfR Rauxel): "Die Reform ergibt für mich keinen Sinn. Die längeren Wege werden natürlich ein Problem. Alles muss dann neu organisiert werden."
Trainer Schwerin II
Werner Smuda, Sportlicher Leiter BV Brambauer
TOSHIBA Exif JPEG
07.02.2006
Birk,Hans
Foto Bock
Markus Wies (Zweiter Geschäftsführer SG Beckinghausen): "Wenn alle Lüner Klubs in einen neuen Kreis kommen, hätte das schon einen gewissen Charme."
Martin Ritz (Vorsitzender SC Capelle): "Ich kann doch einen gesunden Kreis, wie es der unsere ist, nicht kaputt machen, nur weil es an anderer Stelle krankt. Für diese Kreise hätte man sich eine Lösung überlegen können."
Frank Heidemann (Sportlicher Leiter SV Herbern): "Man muss abwarten, wie sich die Struktur in der Praxis umsetzt. Fakt ist, dass bei Auswärtsspielen deutlich längere Anfahrtswege auf uns zukommen. Das könnte vor allem bei den Jugendmannschaften problematisch werden."
Werner Kretschmer (Vorsitzender des Fußballkreises Lüdinghausen):"Ich habe 35 Jahre für den Kreis Lüdinghausen gekämpft. Es wäre schade, wenn er jetzt aufgelöst würde. Aber wenn es eine demokratische Mehrheit für diese neue Struktur gibt, dann muss man sich ihr natürlich beugen."
Franz-Josef Bomnüter (Vorsitzender des Fußball-Kreises Iserlohn): "Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wir lange gewachsene Verbindungen nicht von heute auf morgen auseinander reißen dürfen."
Thomas Katler (Trainer SV Herbede II): "Das ist völliger Schwachsinn. Allein die Anfahrten nach Hagen würden ja um einiges länger. Ich würde es lieber bei den alten Strukturen belassen."
Michael Ruhl (Trainer DJK TuS Ruhrtal): "Ich hatte das erstmal gar nicht so ernst genommen. Ich würde lieber weiter mit den Bochumern zusammen arbeiten. Ich finde die Kreisliga A ist derzeit sehr interessant. Die Hagener Vereine liegen mir dann doch etwas ferner."
Peter Loche (Trainer FSV Witten): "Um gewisse Entscheidungen zu forcieren und einen besseren Meinungsaustausch zum Beispiel über Sportstätten zu ermöglichen, halte ich eine Umstrukturierung und Anpassung an die kommunalen Kreise und die kreisfreien Städte für sinnvoll."

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