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VfB: Stimmung im Habichtshort

HABINGHORST Wenn es am Sonntagnachmittag in Habinghorst ein verstärktes Verkehrsaufkommen gibt, liegt es nicht an irgendeinem Lokführer-Streik, sondern an dem Landesliga-Knüller VfB Habinghorst (11.) gegen die SG Mengede (6.) sowie am parallel auf der Lange Straße stattfindenden Erntedankfest.

VfB: Stimmung im Habichtshort

Während dort die Kaufmannschaft ihre Türen öffnet, darf im Habichthorst mit verstärktem Andrang auswärtiger Fans am Platzkassierer-Häuschen von Josef „Jupp“ Todt gerechnet werden. Bekanntermaßen bringen gerade die Anhänger aus dem Dortmunder Osten große Stimmung in jede „Bude“. Da müssen sich die Fans der Heimmannschaft anstrengen, um dagegenhalten zu können. Allerdings vorneweg die Mannschaft von VfB-Trainer Dieter Beleijew, der nach dem mageren Spiel beim SSV Südfeldmark (1:2) zu verstärkten Übungen in den Trainingseinheiten rief. Beleijew: „Während wir in der Defensive gut gearbeitet haben, müssen die Zweikämpfe im vorderen Teil dominanter gestaltet werden; es kann nicht sein, dass die Bälle dort so schnell verloren gehen.“ Vorsicht vor den Savvidis-Brüdern Gerade gegen den kommenden Gegner. „Die sind bärenstark“, so Beleijew, der vor allem von den beiden griechischen Savvidis-Brüdern warnt, die vorher beim Hombrucher SV und nun am Mengeder Volksgarten den Platz erfolgreich „beackern“. Der eine, Nikolaos, hat zuletzt selbst den Aplerbecker Spielertrainer und ausgewiesenen Torjäger Wolf ausgeschaltet. Der andere, Savvas, hält die Abwehr zusammen, was zurzeit bei nur acht Gegentoren bestens gelingt. Da wartet also auf alle Habinghorster Mannschaftsteile – wie für das Ladenpersonal beim verkaufsoffenen Sonntag nebenan – jede Menge Arbeit. Denn halbe Sachen gibt es für den Tabellensechsten aus der nahen Dortmunder Nachbarschaft nicht. Entweder hat er gewonnen, wie die sechs Siege zeigen, oder verloren (viermal). Unentschieden haben in der Gäste-Tabelle bislang keinen Bestand. Und dennoch scheinen die Chancen der Habinghorster nicht schlecht. Gerade gegen stärker eingeschätzte Teams hat die Bele-Elf ihre besten Leistungen abgerufen. Man denke an das couragierte Auftreten gegen den SC Aplerbeck, als man sich mehr Torchancen erarbeitete als zuletzt in Wattenscheid. Oder der formidable Sieg in Waltrop. Daraus muss sich der Aufsteiger die Motivation holen. Darum sagt auch Beleijew: „Wie müssen gegen Mengede an diese Top-Leistungen anküpfen.“Verstärkung für die kriselnde Offensive Verzichten muss der Habinghorster Fitmacher in der nächsten Zeit auf Holger Reichow, der sich einen Bänderriss zuzog. Bahtiyar Ay fällt mit seiner im Südfeldmark-Spiel erlittenen Knieverletzung aus. Dafür kann aber „Urlauber“ Daniel Kristler die zuletzt schwächelnde Offensive verstärken. Aus der Abteilung „junge Wilde“ wird Levant Ak seine Chance in der Startformation bekommen. Dort hat Marcus Plarre in seiner neuen defensiveren Rolle seinen Trainer überzeugt. Beleijew: „Der Marcus hat zuletzt eins A gespielt.“ Und wenn im Castrop-Rauxeler Norden alle anderen auch nur in die Nähe dieser Benotung kommen, könnte nicht nur die Habinghorster Kaufmannschaft, sondern auch der VfB Habinghorst unter dem Strich an diesem Sonntag zufrieden sein.    

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