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VfB: Wem die Stunde schlägt

HABINGHORST In der Nacht zuvor wird die Sommerzeit um eine Stunde auf trübere Winterminuten zurückgestellt. Für den VfB Habinghorst hofft man aus heimischer Sicht, dass die Spieler nach dem "Sechser-Pack" bei Eintracht Gelsenkirchen endgültig verinnerlichen, "was die Stunde geschlagen hat".

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VfB: Wem die Stunde schlägt

Tore schießen und jubelnd abdrehen (wie hier Andree Sabra links und David Hüser), Richtung Tabellenplatz neun. Den nämlich können die Habinghorster mit drei Punkten gegen die SG Phönix Eving erreichen.

Dem einen oder anderen Spieler wird es darüber hinaus sicherlich gut tun, zum Spieltag eine Stunde länger ausschlafen zu dürfen. Und in dieser Phase sind Mutmacher herzlich willkommen. So zum Beispiel auf den nächsten Gegner aus Dortmund Eving. Die SG Phönix (10.) hat nämlich zuletzt zu Hause mit 0:3 gegen Waltrop verloren, gegen die Habinghorst (12.) ja sogar auswärts gewinnen konnte.

Selbst über den holprigen "Habichthorster Rasen", der auch an dieser Stelle schon häufig als Entschuldigung angeführt wurde, wird niemand mehr zetern, der das Münchener UEFA-Gastspiel bei Roter Stern Belgrad miterlebte. Da versanken die Spieler (fast) bis zum Bündchen der Stutzen im Rasenschlamm. Schlimmer geht's nimmer.

Auch nicht beim VfB Habinghorst, der nach dem Siegesreigen in der Bezirksliga, auf dem harten Boden der Landesliga-Tatsachen aufgeprallt ist. "Wir stecken in der Abstiegszone", hatte VfB-Trainer Dieter Beleijew seinen Spielkommentar aus Gelsenkirchen begonnen. Seine Elf muss jetzt endgültig die "euphorischen Altlasten der Erfolgszeit" aus den Trikots schütteln.

So viele Verletzte - kein Training am Dienstag

Geschenkt wird in der höheren Klasse überhaupt nichts. Jeder Sieg im Zweikampf muss hart erarbeitet werden, jeder Fehler wird bestraft. Beleijew hofft für Sonntag, dass sich seine verletzten Spieler wieder "einigermaßen gesund" zurückmelden. Auf Grund der großen Lazarett-Abteilung hatte er schon das Dienstag-Training ausfallen lassen.

Dafür haben sich seine Cracks zu einer Aussprache getroffen, bei der die Gesamtsituation Hauptkritikpunkt war. "Alle haben Besserung versprochen", so der Trainer. Der sich freut, dass Marcus Plarre motivierend vorneweg marschiert. Der Tischler-Sohn deckt für seine Kollegen vor dem Spiel im Vereinsheim eine Kaffeetafel.

Wer dann anschließend auflaufen kann, wird Beleijew sicherlich nicht im "Kaffeesatz" lesen können. Aber solch eine Aktion könnte den Zusammenhalt stärken. Drei Punkte sind machbar und würden den VfB - Krise hin, Krise her - auf den neunten Platz nach vorn rutschen lassen. Vielleicht trägt diese Vorstellung zu einer schnelleren Genesung der Angeschlagenen bei.

Denn während Levant Ak und Holger Reichow definitiv nicht einsatzbereit sind, hofft Beleijew, dass Michael Bittner (Grippe), Daniel Wiencek, Marc Olschewski, Patrick Podwysocki und Bahtiyar Ay ihre Blessuren überwunden haben.

Aus anderem Grund wird in der Aufstellung des VfB Daniel Kristler nicht auftauchen. Der arbeitet in der Geschäftsstelle von Borussia Dortmund, die den Sieger aus der Belgrader Schlammschlacht, den FC Bayern München, am Sonntag empfängt und Kristler somit in seinem hauptamtlichen Dienst "aufgestellt" ist.

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