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Victoria und VfB gemeinsam am Gänsebusch

CASTROP-RAUXEL Am Gänsebusch und bei der Victoria soll der VfB Habinghorst eine neue Heimat finden - die bereits viel diskutierte Idee, mit einem VfB der weiter am "Habichthorst" Fußball spielen wollte, nimmt jetzt immer konkretere Formen an.

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Ralf Wilde: "Wir müssen uns wohl damit abfinden."

"Das ist ein Silberstreif am Horizont für uns mit verbesserten Trainingsbedingungen in absehbarer Zukunft", meint Victoria-Geschäftsführer Udo Strehlau.

Am Dienstagabend trafen sich die Vorsitzenden beider Vereine im Rathaus, auf Einladung der SPD und Bürgermeister Johannes Beisenherz. Die regierenden Sozialdemokraten haben die Fußballer über Alternativen und Finanzen informiert.

Eine Gesprächsrunde, nach der auch den VfB-ler deutlich wurde, dass es nur eine einzige Alternative gäbe: der Umzug an den Gänsebusch.

"Wir müssen uns wohl damit abfinden", sagte der VfB-Vorsitzende Ralf Wilde am Mittwoch. "Wir wählen das kleinere Übel. Aber auch nur dann, wenn beide Vereine einen großen Platz bekommen." Die Möglichkeit, ein Haupt- und Nebenplatz am Gänsebusch, schloss Wilde kategorisch aus. Noch bis vor kurzem wollte der VfB seinen "Habichthorst" erhalten, mit Eigenleistungen, Spenden oder Sponsoring.

Das der Verein jetzt doch Abstand von dieser Idee nimmt, erklärt Wilde so: "Mit rund 200 000 Euro hätten wir dann rechnen müssen. Und das nur für den Platz. Dann würde immer noch das Flutlicht und der ganze Rest fehlen." Mit Verbindlichkeiten über viele Jahre hinweg würde der VfB nicht mehr konkurrenzfähig bleiben.

Keine knallenden Korken, aber zumindest eine geöffnete Sektflasche bei der Victoria. "Das ist ein Silberstreif am Horizont für uns mit verbesserten Trainingsbedingungen in absehbarer Zukunft", freut sich Geschäftsführer Udo Strehlau. Er könne die VfB-Situation nachempfinden, glaube aber an die "sinnvollste für beide Seiten."

Absegnung womöglich noch im Dezember

Die Verwaltung lotet derzeit die finanzielle Seite aus. Und mit der Gegenfinanzierung durch den Verkaufserlös des "Habichthorstes" kann die neue Bezirkssportanlage am Gänsebusch in der nächsten Ratssitzung im Dezember bereits abgesegnet werden, ließ der Bürgermeister verlauten. 

 

Im Habichthorst (oben rechts) sind die Fußballer des VfB Habinghorst bisher zu Hause gewesen. Jetzt könnte ihnen ein verordneter Umzug drohen. Ein mögliches neues Zuhause ist der Sportplatz am Gänsebusch. Vom Habichthorst ist der Gänsebusch (unten links im Bild) etwa 1300 Meter Luftlinie entfernt.

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Ralf Wilde: "Wir müssen uns wohl damit abfinden."

"Das ist ein Silberstreif am Horizont für uns mit verbesserten Trainingsbedingungen in absehbarer Zukunft", meint Victoria-Geschäftsführer Udo Strehlau.

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