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SINUS-Selbsthilfe

Winkelmann engagiert sich seit 20 Jahren

CASTROP-RAUXEL Wilhelm Winkelmann will Frauen böse machen, sagt er. Der Diakon außer Dienst gründete vor 20 Jahren die SINUS-Selbsthilfe. Er setzt dabei auf die Selbstheilungskräfte der Menschen, die ihn um Hilfe bitten.

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Winkelmann engagiert sich seit 20 Jahren

Wilhelm Winkelmann, Diakon und 20 Jahre SH Sinus

Die Versalien stehen für „Seelen in Not und Solidarität“. Der diplomierte Sozialarbeiter nennt sich lieber Begleiter oder Psychocoach, nicht Therapeut. Als der gebürtige Merklinder vor 20 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand ging, suchte er eine sinnvolle Aufgabe. Durch Gesprächskreise während seiner Zeit als Diakon hatte er die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen unter seelischen Problemen leiden. Und das seien, so sagt er, immer noch viel mehr Frauen als Männer. Frauen seien Weltmeister im Verdrängen, statt Wut, Zorn und Trauer zu verarbeiten.

Dabei hilft Winkelmann, setzt dabei statt auf Pillen auf körperliche Nähe. „Ich umarme die Frauen, die zu mir kommen“, lacht er. Für ihn selbstverständlich, für die Besucherinnen oftmals ein großer Schritt. Sie waren häufig traumatisiert, hatten Gewalt erleben müssen. In den vergangenen 20 Jahren hat Winkelmann mehr als 1000 Menschen begleitet. Manche nur ein paar Wochen, andere über etliche Jahre. „Wenn sie gelernt haben, sich selbst zu lieben, dann brauchen sie mich nicht mehr“, sagt Winkelmann.

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