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Zeichen für die Zukunft

RAUXEL Sorgen hohe Stahlpreise und mitunter schleppende Zahlungsmoral auch für manches Kopfzerbrechen, hat das Unternehmen IFT Fasertechnik doch im festen Glauben an seine Prosperität im Mittelstandspark West ein Zeichen für die Zukunft gesetzt.

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Zeichen für die Zukunft

IFT-Geschäftsführer Michael Borttscheller (l.) erklärt den Gästen bei der Einweihung des neuen Firmensitzes, wie das Transport- und Dosiersystem der Stahlfasern funktioniert.

Am Samstag weihte das weltweit mit Stahlfasern operierende Unternehmen sein für 2,8 Mio. Euro entstandenes Gebäude ein und feierte gleichzeitig seinen 15. Geburtstag. Schon seit einigen Jahren produziert die IFT als Mieter der Montan Grundstückgesellschaft (MGG) auf dem ehemaligen Gelände von Westfalia-Becorit, hatte ihre Büroräume aber noch in Dortmund.Spatenstich Nach dem Grundstückskauf in Rauxel und dem ersten Spatenstich im Frühjahr dieses Jahres ging`s ratzfatz mit der Errichtung der beiden Produktions- und Lagerhallen, jeweils 1200 qm groß plus Bürogebäude, 300 qm groß, in dessen Räumen Stahl, Glas und helle Farben dominieren. Beim Showdown am Samstag in einer riesigen Runde mit Geschäftspartnern und den Familien der beiden Geschäftsführer Michael Borttscheller und Mathias Obelode war`s zwischendurch richtig laut. Die kleinen Stahlfasern zu produzieren, die dem Beton die nötige Stabilität verleihen, ist kein leises Geschäft. Die aus Walzdraht hergestellten Mini-Fasern werden genauso für Industrieböden verwendet wie sie als Komponente auch im Spritzbeton buchstäblich zum Tragen kommen. Sind „eingeflossen“ mit 1,1 Tonnen (gleich 130 000 qm) in den Ikea-Bau in Dortmund-Ellinghausen. Oder in den Themse-Tunnel, den Oppener Tunnel auf der A 12 bei Innsbruck oder den City-Tunnel auf Malmö.Schichtsysteme „Normal arbeiten wir im Zwei-Schichtsystem“, erklärt Martin Borttscheller vom Marketing. Wenn es die Auftragslage ergebe, sei Drei-Schichtsystem angesagt. 20 Mitarbeiter hat die IFT. Ein Ausstoß von 10 000 Tonnen im Jahr ist die angepeilte Größenordnung. Geschäftsführer Michael Borttscheller steht für einen ganz speziellen Strukturwandel, aber auch Kontinuität in unserer Region. In den 1920-Jahren ist sein Großvater Konrad Lorkowski als Kumpel auf Victor 1/2 auf dem Grundstück in Rauxel eingefahren. Der Opa schuftete für Kohle, der Enkel macht in Stahlfasern. Trotzdem geht`s auch dabei um „Kohle“.   

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