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Ab dem 2. Juli sind Parkplätze gebührenpflichtig

Rund ums Dorstener Rathaus

Ab dem 2. Juli (Montag) sind die Parkflächen rund ums Rathaus an der Halterner Straße 5 gebührenpflichtig. Dies gilt montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr sowie von freitags 7 bis 14 Uhr.

Dorsten

12.06.2018
Ab dem 2. Juli sind Parkplätze gebührenpflichtig

© dpa

Die Ausweitung der gebührenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung sei eine von über 200 Konsolidierungsmaßnahmen aus dem Haushaltssanierungsplan. Mit diesem Plan müsse die Stadt die Vorgaben des Landesgesetzes „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ erfüllen, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Ziel des Rates der Stadt war es dabei, massive Kürzungen in Bereichen wie Jugend, Soziales oder Kultur sowie einen noch stärkeren Anstieg der Grundsteuern zu verhindern. Nachdem die Parkraumbewirtschaftung auf Maria Lindenhof bereits im vergangenen Jahr umgesetzt wurde, gelten rund ums Rathaus ab dem 2. Juli folgende Regelungen:

  • Dauerparker können Parkausweise für 75 Euro pro Kalenderhalbjahr erwerben (erhältlich im Bürgerbüro des Rathauses sowie an der Kasse des Atlantis-Freizeitbades). Die Parkausweise gelten auch für den Parkplatz Brüderstraße (Altes Hallenbad) auf Maria Lindenhof. Wer keinen Dauerparkausweis besitzt, muss einen Parkschein am Automaten lösen.

  • Das Parken auf den Besucherparkplätzen am Rathaus sowie am Jobcenter ist mit der „Brötchentaste“ bis zu 45 Minuten kostenlos, danach sind 1,20 Euro pro Stunde zu zahlen. Die Höchstparkdauer beträgt vier Stunden. Besitzer eines Dauerparkausweises dürfen dort nicht parken.

  • Auf den etwas weiter entfernten Flächen (Großparkplatz Halterner Straße, am Windor-Gebäude, Hohefeldstraße und Güterbahnhof, Freiflächen und Parkhaus Bismarckstraße) dürfen Dauerparker ihr Auto abstellen. Wer keinen Ausweis besitzt, kann am Automaten ein Vier-Stunden-Ticket für zwei Euro oder ein Tagesticket für drei Euro lösen.

  • Auf den Parkstreifen am Ärztehaus, an der Bismarckstraße und an der Verwaltungsnebenstelle Am Katenberg darf mit Parkscheibe geparkt werden – allerdings höchstens für eine Stunde.

  • Wer in die Nebenstraßen ausweichen will, um die Parkgebühren zu sparen, wird kein Glück haben. Das Parken in der Wörthstraße, am Holzplatz und am Katenberg wird auf Bewohner beschränkt. Die Bewohner benötigen hierfür künftig einen Bewohnerparkausweis, der im Bürgerbüro im Rathaus gegen eine Verwaltungsgebühr von jährlich 30 Euro ausgestellt wird. Wer hier ohne Bewohnerausweis parkt, riskiert eine kostenpflichtige Verwarnung.

  • Die neuen Regelungen werden vom ersten Tag an durch den städtischen Ordnungsdienst kontrolliert. Eine „Parkplatz-Garantie“ ist mit der Einführung der Bewirtschaftung nicht verbunden. Rund ums Rathaus stehen etwa 400 Parkplätze zur Verfügung. Nach Abschluss der Baustelle Bismarckstraße kommen weitere etwa 100 Plätze hinzu auf dem Stellplatz Bahnhof Hervest, der dem Kreis Recklinghausen gehört und dem Berufskolleg vorbehalten bleibt. Wie sich der Parkdruck entwickelt, wird die Stadt beobachten und bei Bedarf weitere Parkmöglichkeiten schaffen.