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Auf der Suche nach dem Hai taucht der Strudelwurm auf

Raesfeld "Wann geht's denn endlich los? Ich will Haie fangen!" Tobias (7) ist total gespannt. Zusammen mit seinem kleinen Bruder Niklas wartet der Schüler darauf, dass die kleine Gruppe in den Tiergarten aufbricht.

Haie wird Tobias in den Teichen allerdings vergeblich suchen. Der Nachwuchs-Biologe muss sich mit Schlammschnecken und Strudelwürmern zufrieden geben - und nimmt's mit Gelassenheit: "Mein Käscher ist eh viel zu klein für einen Hai."

Bevor es aber für die Truppe losgeht, stellt "Waldlehrerin" Magdalene Heinze den 21 abenteuerlustigen Kindern, die gestern in die biologische Station gekommen sind, ein paar wichtige Waldbewohner vor: Den Iltis zum Beispiel, oder auch die seltene Rohrdrommel. Nach einer kurzen Einführung geht's endlich los, die Kinder marschieren Richtung Tierpark. Im Wald beginnt der praktische Teil der Exkursion.

"Waldlehrerin" Heinze, selbst Jägerin, will mit ihren Schützlingen das Anpirschen üben. Mit verbundenen Augen muss ein Kind erraten, aus welcher Richtung sich der "Angreifer" anschleicht. Das raschelnde Laub verrät es, (wenig) zielführende Attacken mit einem Wassersprühgerät lassen auf die Hörfähigkeiten der kleinen Testperson in der Mitte des Kreises schließen.

Anschließend folgt der Höhepunkt des Waldnachmittags: An den Wasserstellen und an der Wellbrock-Quelle kommen endlich die Gummistiefel und die Käscher zum Einsatz. Haifische finden Tobias und Niklas nicht, aber dafür bekommen sie ein paar Wasserläufer zu Gesicht. Die haben zwar keine großen Zähne, aber immerhin können sie übers Wasser gehen. Auch nicht schlecht. ah

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