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Ausweiskontrolle bei Landjugendparty

LEMBECK „Wir wollen uns in Zukunft verstärkt um den Jugendschutz kümmern“, erklärte Rolf Köllmann, Leiter des Ordnungsamtes. Den Anfang machten Polizei, Jugendamt und Ordnungsamt in der Nacht zu Sonntag auf der Landjugend-Party in Lembeck.

Ausweiskontrolle bei Landjugendparty

Diese junge Dame ist volljährig; sie durfte bei der Landjugend-Party bleiben.

Zum ersten Mal seit sechs Jahren wurde auf der Tanzfläche wieder nach Minderjährigen gefahndet. Die Bilanz der Nacht: Die Personalien von insgesamt 25 Personen wurden erfasst. Positiv hob  Köllmann hervor, dass sich keiner der Jugendlichen in einem stark alkoholisierten Zustand befand. In den meisten Fällen mussten die jungen Leute von ihren Eltern abgeholt werden.

Bei einigen Jugendlichen bestätigten die Eltern am Telefon, dass sich ihr Kind in ihrem Einverständnis noch auf der Party befinden und zwar in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson. Mit Bußgeldern oder juristischen Konsequenzen haben die Betroffenen übrigens nicht zu rechnen - es blieb bei Verwarnungen.

Kontrolle funktioniert nicht

Auch die Veranstalter zeigten sich kooperativ. „Wir wollen nicht, dass hier um diese Zeit noch Jugendliche rumhängen“, so Klaus Haaks von der KLJB Lembeck. Das Ordnungsamt bestätigte die gute Zusammenarbeit mit der Landjugend, kritisierte aber, dass sich unter dem Personal (z.B. Kellner) Minderjährige befunden hätten, die angeblich durch ihre Vereinszugehörigkeit eine Sondererlaubnis hätten. „Das ist quatsch - Jugenschutz ist Jugendschutz“, meinte Köllmann. Die Aktion hat aus seiner Sicht gezeigt, dass die Ausweiskontrollen der Landjugend nicht funktioniert haben.

In einem Nachgespräch sollen Schwachstellen aufgedeckt und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet werden. „Wir wollen kooperieren und nicht gegeneinander arbeiten“, betonten Köllmann und Vertreter der Landjugend Lembeck unisono. In nächster Zeit sollen bei Dorstener Veranstaltungen weitere Kontrollen stattfinden.

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