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Bagger stand ungesichert auf dem LKW

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Dorsten Erschreckende Ergebnisse gab es bei der gestrigen LKW-Großkontrolle an der B 58 in Höhe der A 31. Es war die fünfte Kontrolle dieser Woche von Polizeibeamten des Zentralen Verkehrsdienstes in Zusammenarbeit mit einem Diplomingenieur des TÜV.

Mängel an Fahrzeugen, der Ladung sowie den nötigen Unterlagen listeten die Beamten auf. 23 von 74 LKW wurden beanstandet. 38 Ordnungswidrigkeitenanzeigen - teilweise gegen Fahrer und Unternehmer - erfolgten. Vier Fahrer konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen, da erhebliche Mängel dies zu gefährlich erschienen ließen. Von den 16 Gefahrguttransportern wurden 6 beanstandet.

Bei einem mit 20 Tonnen einer entzündbaren Flüssigkeit beladenen Tanksattelzug entdeckten die Prüfer einen funktionsuntüchtigen Trennschalter für die elektrische Anlage sowie fehlende Beförderungspapiere für das Gefahrgut. Außerdem hätten sich die Tanks unbeabsichtigt öffnen können, da die innere Absperrung nicht gesichert werden konnte. Bei mehreren Lastzügen wurden Überladungen und mangelhafte Sicherungen der Ladung festgestellt: Ein 37-jähriger Fahrer aus Wesel hatte auf Zugfahrzeug und Anhänger jeweils einen großen Bagger völlig unzureichend gesichert. Außerdem hatte er das mit einer Ausnahmegenehmigung erhöhte zulässige Gesamtgewicht noch einmal um drei Tonnen überschritten. Direkt zur nächsten Werkstatt wurde unter Polizeibegleitung ein Sattelzug aus Menden geleitet. Die beiden gebrochenen Bremsscheiben der Vorderachse ließen neben der unzureichend gesicherten Ladung keine andere Wahl. ots/se

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