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Bekrönung des Turmes demontiert

Raesfeld Mitte Juli sicherte ein bundesweit agierendes Spezialunternehmen die beschädigte Turmbekrönung auf der 55 Meter hohen Turmspitze des Raesfelder Wasserschlosses.

Der Denkmalpflege-Fachbetrieb zerlegte die über vier Meter hohe Bekrönung fachgerecht in ihre Einzelteile und seilte sie Stück für Stück zum Erdboden ab. Ziel der Maßnahme war es, sämtliche originalen Einzelteile der Wetterfahne zu erhalten, um sie wieder verwenden zu können.

Zur Zeit werden die erhaltenswerten Teile bei einem "Restaurator im Schmiede- bzw. Metallbauerhandwerk" restauriert, damit sie nach erfolgreicher Reparatur ihren ursprünglichen Platz auf der Turmhaube wieder einnehmen können.

Akademieleiter Werner Storz beziffert die Gesamtkosten der Sicherung und Restaurierung mit einem Euro-Betrag im fünfstelligen Bereich. "Mit ca. 30.000 Euro Gesamtkosten sei zu rechnen", so der Akademieleiter. "Wir sind froh, wenn die restaurierte Turmbekrönung wieder montiert wird, denn weithin sichtbare Schlosssilhouette leidet unter ihrem Fehlen."

Am 18. Januar 2007 knickte die Turmbekrönung während des Orkans "Kyrill" ab, durchschlug die Kupferhaut der Turmhaube und blieb in einem Balken der darunter liegenden Holzkonstruktion stecken. Ein heimisches Dachdeckerunternehmen nahm seinerzeit die erste Sicherung vor. Mit Seilen wurde die Bekrönung in abgeknicktem Zustand so fixiert, dass sie nicht mehr herabfallen konnte.

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