Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bergbau: CDU malt Horrorgemälde

ALTENDORF-ULFKOTTE „Weder wird halb Altendorf zur Ruinenlandschaft, noch wird die Kirche einstürzen oder eine Gasleitung explodieren“, sagt der Chef des Bergwerks Lippe, Friedrich Breinig.

Der Zechenchef  trat gestern den massiven Vorwürfen entgegen, die der CDU-Ortsverband-Altendorf-Ulfkotte nach einem Gespräch mit RAG-Vertretern erhoben hatte. „Tatsächlich wird es in den nächsten Jahren noch eine Vielzahl kleinerer Schäden geben, die wir jedoch alle regulieren werden.“

Breinig beklagt, dass die Christdemokraten Aussagen der Bergbau-Sprecher missverstanden oder falsch interpretiert hätten: „Mit dem Vorwurf, wir hätten uns teils sogar illegal und moralisch verwerflich verhalten, schießt die CDU aber weit über das akzeptable Maß hinaus und verhält sich selbst unmoralisch.“

In Altendorf seien bisher ca. 1600 Schadensfälle aufgetreten, dabei seien zwei Gebäude besonders stark betroffen. „Dass es jedoch noch einen dritten derartigen Fall gibt, damit rechnen wir nicht.“ Da sich der Kohleabbau jetzt bis Ende des Jahres Richtung Ortsmitte bewege, würden allerdings vor allem im südlichen Ortsteil noch eine ganze Reihe kleinerer Schadensfälle auftreten: „90 bis 95 % im ersten Jahr, der Rest in den weiteren drei bis vier Jahren.“

Anzeige
Anzeige