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Blumenduft statt Mehlstaub

Hervest-Dorsten Der Duft frischer Schnittblumen haucht der alten Mühle neues Leben ein, er ist in allen Ecken des steinernen Gebäudes zu spüren.

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Wo früher Getreide gemahlen wurde, erfüllen jetzt farbenfrohe Blumen und ausgefallene Einrichtungsgegenstände die steinernen Mauern.

Ulla Grütering und Christina Schütter haben dem Mühlenhus in Hervest eine neue Aufgabe gegeben. Im vergangenen Oktober eröffneten die Freundinnen dort einen Floristik- und Wohn-Accessoire-Laden.

Idee ist lange gereift

Die Idee trugen die beiden schon seit vielen Jahren mit sich herum, die Umsetzung ihrer Pläne erfolgte relativ spät: "Wir dekorierten die Silberhochzeit einer Bekannten, da bekamen wir eine sehr positive Resonanz", erzählt Ulla Grütering. Christina Schütter fügt hinzu: "Das war ausschlaggebend. Wenn, dann jetzt, haben wir gedacht. Wir haben schon vor 20 Jahren gesagt: Da müsste mal so etwas kommen wie in Holland." Schütter muss es wissen, die 52-Jährige stammt aus den Niederlanden: "In Deutschland haben wir diese gemütlichen Läden vermisst, wo es auch ganz ausgefallene Sachen gibt."

Heute gibt es diese Läden zwar auch hier, aber das Konzept der Existenzgründerinnen aus Dorsten ist trotzdem außergewöhnlich: "Unsere Ware ist sehr exklusiv, wir legen sehr viel Wert auf Persönlichkeit. Außerdem beraten wir unsere Kunden auch zu Hause", erzählt Ulla Grütering.

Von der Idee bis zur Eröffnungsfeier war es für die beiden Existenzgründerinnen trotz allem Engagement ein langer Weg. Ulla Grütering war in den vergangenen Jahren voll mit der Erziehung ihrer Kinder beschäftigt. Christina Schütter ist gelernte Floristin, hat früher bei Stil & Art gearbeitet, und ist ebenfalls Mutter. "Wenn die Familie nicht mitzieht, geht es nicht", sagt Christina Schütter.

Als die Frauen sich im vergangenen Jahr endlich durchrangen, ihren lang gehegten Traum vom eigenen Geschäft umzusetzen, hatten sie ganz schnell eine Vorstellung vom perfekten Ladenlokal: "Das Mühlenhus war unser Traum", sagen beide. Zum Glück durften die beiden dort "einziehen".

Einziger Wermutstropfen: Die Sanierung des knapp 170 Jahre alten Gebäudes war extrem arbeitsintensiv und langwierig.

Erfolgreiche Eröffnung

Doch schon bei der Eröffnungsfeier im Oktober 2006 wurden die Existenzgründerinnen für ihre Arbeit entlohnt: "Der Laden war rappelvoll", erzählt Ulla Grütering. Bis heute bereuen die Existenzgründerinnen nichts: "Unsere Kunden sind toll. Wir würden alles nochmal genauso machen." ah

www.muehlenhus.com

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