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Bunte Drachen fliegen mit dem Wind

Schermbeck Ein wenig mehr Wind hätte Petrus getrost in die Widau schicken können, um den Kindern und ihren Eltern das Steigenlassen der gebastelten Drachen ein wenig zu erleichtern. 20 Kinder und ihre Eltern folgten der Einladung der Ehepaare Martin/Ulrike Dahlhaus und Frank/Gabi Stenkamp zum Drachenfest im Umfeld der Kolping-Begegnungsstätte in der Widau.

Die Arbeiten im Saal der Begegnungsstätte gingen Sonntagnachmittag zügig voran, zumal den Familien eine illustrierte Bauanleitung für den Drachenworkshop zur Verfügung gestellt wurde und ausreichend blaue Müllsäcke, Holzstäbe, Gewebebänder, Drachenschnur und Aluringe griffbereit lagen.

Arbeit im Team

Der fünfjährige Lukas Dahlhaus half seinem Papa Martin beim Auftrennen des Müllsacks und drückte den aufgeschnittenen Sack kräftig auf den Tisch, damit der Papa mit einem Stift die Umrisse des Drachens aufzeichnen konnte. Luftlöcher mussten herausgeschnitten werden, die dem Drachen später beim Flug die rechte Stabilität geben sollten. Die fünfjährige Jana Döring wird ihrer Erzieherin Annette im Kindergarten Sankt Ludgerus erzählen können, dass sie den von ihrem Papa Ludger gebauten Drachen farbenfroh bemalte. Nebenan schauten der fünfjährige Jonas Stenkamp und sein jüngerer Bruder zu, wie die Eltern mit Gewebeband Holzstäbe und Folie miteinander verbanden. Erst im gespannten Zustand konnte man die aufgemalten Bilder der Kinder richtig bewundern. Die meisten malten Köpfe auf die Folie. Christian Schwarz und sein Bruder Manuel bewiesen Ideenreichtum. Sie erstellten einen illustrierten Jahresablauf mit Bildern von Sankt Martin bis zur Weihnachtsfeier, wobei der eigene Geburtstag nicht vergessen wurde.

Flinke Kinderbeine

Was der Wind nicht beisteuerte, musste den Kinderbeinen draußen auf der Wiese entlockt werden. "Du musst gegen den Wind laufen! Zieh feste an der Schnur! Lauf doch schneller!" - So die Tipps der Eltern.

Nicht alle hatten das Glück, am Ende der Flug-Show einen heilen Drachen mit nach Hause nehmen zu können. Geblieben ist für die Kinder allerdings die Erinnerung an einen wunderschönen Nachmittag mit Mama und Papa.

Für die Gruppe KolVita war die gute Resonanz ein Beweis, dass man auf dem Weg zu den gesteckten Zielen "gemeinsam erleben, miteinander (er)leben und füreinander leben" ein gutes Stück vorangekommen ist. H.Sch.

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