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Countdown für Rock-Party

Dorsten Der erste Dorstener Kultursommer ist gestern erfolgreich gestartet - bei angenehmen Außentemperaturen sogar. Den ganzen Tag über waren Kulturbüro, Firma Intervent sowie die Techniker vom Westfälischen Landestheater und vom Rockorchester Ruhrgebeat schwer zu Gange, um einen reibungslosen Ablauf des ersten Rock-Abends zu gewährleisten.

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9 Uhr: Leichter Nieselregen, doch Ingrid Sommer vom Kulturbüro ist zufrieden. Kein Wunder: Die Bühne steht, tags zuvor haben WLT-Bühnenarbeiter zeitweise im strömenden Regen das Gerüst aufgebaut, nun muss nur noch die Technik installiert werden.

11 Uhr: Der Regen hat sich inzwischen verflüchtigt, die gesamte Crew wartet auf den Mann vom Dortmunder TÜV, der die Bühne abnehmen muss - vorher geht es nicht weiter. Passanten erkundigen sich, was hier passiert: Die haben wohl keine Zeitung gelesen.

13 Uhr: Die nächste Hochzeitsgesellschaft am Alten Rathaus betrachtet das wuselige Treiben auf dem Marktplatz. Der TÜV hat grünes Licht gegeben, die Roadies vom Rockorchester bauen Licht und Ton auf. Thomas Hein (Interevent) packt mit an, als die Drängelgitter vom Lkw geladen werden. "Das Wetter wird halten", verkündet er. An der Seite werden die Zelte für die Theken aufgebaut, mehr als 1000 Zuschauer wollen bewirtet werden.

15 Uhr: Der Markt wird bunt: Volksbank-Werbung flattert im Wind, die grün-weißen Stadtfahnen werden gehisst, erste Bänke und Tische (blau, rot und gelb) sind aufgestellt, hinter dem alten Rathaus Plastik-Stühle gestapelt, jeweils 15 übereinander. Die Catering-Firma Finkes Hähnchenklause bereitet langsam das Speisen-Angebot (Fingerfood und Garnelen-Spieße) vor - das Frittierfett (ungehärtet) steht in 10-Litern-Gebinden bereit.

17 Uhr: Bis jetzt steht auf der Bühne nichts außer dem Percussion-Set und den Mikrophonen. Langsam trudeln aber die Musiker ein, der Soundcheck kann bald beginnen. Klaus Schmidt (Kulturbüro) und Manfred Hürland (Volksbank) bewundern das, was sich in den letzten Stunden getan hat: "Hier sind nur Voll-Profis am Werk." Auch Rockorchester-Chef Hans van der Forst erscheint, in der Hand ein silbernes Bühnen-Jackett. Derweil hat das ROR-Team den Merchandising-Stand aufgebaut: Es gibt CDs, T-Shirts, sogar Bademäntel mit dem ROR-Emblem.

19 Uhr: Der Marktplatz ist voller Menschen, alle in gespannter Erwartung. Dann treten fast 30 Musiker auf die Bühne, das "größte Rockorchester der Welt". Um Punkt 19.20 Uhr dann der erste Applaus, der erste Ton, die Groß-Formation startet mit einem furios-verrockten "Also sprach Zarathustra". Die Rock-Party hat begonnen. MK

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